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SC DHfK Leipzig bekommt Lob von allen Seiten – Wildcard für EHF-Cup bleibt aus

Ein Fest in Grün-Weiß SC DHfK Leipzig bekommt Lob von allen Seiten – Wildcard für EHF-Cup bleibt aus

Das Finalturnier des DHB-Pokals in Hamburg sorgt beim SC DHfK Leipzig auch nach der Rückkehr für gute Stimmung. Auf eine nachträgliche Qualifikation für den EHF-Cup hofft Grün-Weiß jedoch vergeblich.

Lukas Binder setzt sich gegen Niclas Ekberg durch.
 

Quelle: imago/Heuberger

Leipzig.  Der SC DHfK Leipzig ist zurück aus dem Norden. Zwischen 20 und 22 Uhr erreichten Fans, Spieler und Verantwortliche am Sonntagabend die Messestadt. Beim Final Four in Hamburg hat der Verein nicht nur sportlich eine Duftmarke gesetzt. Auch neben dem Feld hinterließ der grün-weiße Tross einen guten Eindruck. „Leipzig war eine absolute Bereicherung. Die Mannschaft ist begeisternd aufgetreten und die Fans haben – wohlgemerkt auch im Finale zwischen Kiel und Flensburg – eine tolle Performance abgeliefert“, findet Oliver Lücke, Sprecher der Handball-Bundesliga, lobende Worte.

Keine Wildcard für Final-Four-Teilnahme

Dem Traum, das Team um Trainer Christian Prokop könne durch die Teilnahme am Final Four in den EHF-Cup einziehen, schiebt Lücke dennoch einen Riegel vor. „Das ist in den Regularien nicht vorgesehen und deshalb auch kein Thema.“ Hintergrund: Der Pokalsieger darf in der darauffolgenden Saison im internationalen Wettbewerb antreten. Qualifiziert sich der Titelträger jedoch auf anderem Wege und für höhere Aufgaben, rückt der Zweitplatzierte nach – ein Sieg im Halbfinale hätte für Leipzig so wahrscheinlich die Teilnahme am EHF-Cup bedeutet.

Am Samstag hat der DC DHfK im Final Four gegen den THW Kiel gespielt. Fotos: dpa

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Platz sechs könnte reichen

Eine besondere Situation befeuerte trotz der Niederlage die Spekulationen: Weil außer Leipzig voraussichtlich alle Final-Four-Teilnehmer durch ihren Rang in der Bundesliga einen Champions-League-Startplatz ergattern, hofften manche bis zuletzt auf den Einzug in den Europapokal, womöglich als Ankerkennung für den imposanten Auftritt gegen Kiel. Daraus wird nun nichts. Theoretisch ist der Sprung in den EHF-Cup trotzdem noch möglich: Sollten die Füchse Berlin (Tabellenvierter) oder der SC Magdeburg (Tabellenfünfter) den diesjährigen Europapokal gewinnen, wären sie für den kommenden Wettbewerb gesetzt. Die beiden übrigen Startplätze würden so auch dem Sechsten – derzeit Leipzig – noch eine Teilnahme bescheren.

„Riesiges Kompliment an die Fans“

Grund zur Freude gibt es aus DHfK-Sicht jedoch so oder so. Auch am Montag erreichten den Verein noch viele Reaktionen zum Auftritt an der Elbe: „Hier trudeln Stück für Stück die Rückmeldungen ein, aber auch in Hamburg haben wir schon sehr erfreuliches Feedback bekommen“, berichtet DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther noch mit leicht angeschlagener Stimme. Die positive Reputation sei dabei nicht nur auf die starke Leistung der Mannschaft zurückzuführen: „Wir haben als Verein beim Final Four mit über 1000 Fans und Sponsoren noch mal ein neues Level erreicht. Dafür möchte ich unseren Anhängern ein riesiges Kompliment aussprechen.“

Noch keine Lösung mit Biegler

In Hamburg dabei war auch Michael Biegler. Der aktuelle Frauen-Bundestrainer steht bei den Leipzigern ganz oben auf der Wunschliste, ist aber erst zum 1. Januar 2018 für einen neuen Vertrag beim SC DHfK frei. Bis dahin könnte der aktuelle Co-Trainer André Haber die Mannschaft führen. Vertragsgespräche oder gar eine Unterschrift erfolgten am Wochenende nicht. „Es gibt keinen neuen Stand, wir äußern uns erst, wenn alles in trockenen Tüchern ist“, so Günther.

Zwei Tage Erholung für die Spieler

Die Mitarbeiter im Team würden erst jetzt, da der Druck langsam abfällt, realisieren, was sie in den vergangenen Wochen geleistet haben. „Man fiebert diesem Highlight entgegen und da geht alles vermeintlich leicht von der Hand“, sagt Günther und kündigte an: „Jetzt ist erst mal ein bisschen Durchatmen angesagt.“ Gleiches gelte für die Spieler: „Die Jungs haben zwei Tage frei.“ Am Mittwoch startet die Vorbereitung auf das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Gummersbach am Ostermontag (17.15 Uhr). Bei aller Euphorie beginne dann wieder die konzentrierte Arbeit: „Wir wollen die Sache seriös angehen. Das sind wir unseren Fans schuldig.“

Von Anton Zirk

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