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SC DHfK Leipzig vor dem Final Four: „Sieg gegen Topteam rückt immer näher“

Countdown: Noch fünf Tage SC DHfK Leipzig vor dem Final Four: „Sieg gegen Topteam rückt immer näher“

Alle Kraft dem Final Four: Für die Handballer des SC DHfK Leipzig gibt es in dieser Woche nur dieses eine Thema. Gegner THW Kiel schwächelte am Sonntag und hat einen weiteren Verletzten.

Der SC DHfK Leipzig hatte die Rhein-Neckar-Löwen am Rand einer Niederlage.
 

Quelle: imago/foto2press

Leipzig.  „Schade.“ Dieses Wort mochte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther nach der knappen 23:24-Niederlage bei den Rhein-Neckar-Löwen nicht mehr hören. Zigfach versuchten ihn Fans und Sponsoren aufzumuntern nach dem großen Kampf beim Deutschen Meister mit dem unglücklichen Ende. Dabei war das gar nicht nötig. „Es war sensationell in der Abwehr, im Angriff und von unserer Mentalität her. Wenn wir so weitermachen, dann werden wir auch einen Großen schlagen, das rückt immer näher“, so Günther.

Wie nah der SC DHfK an so einem Sieg ist, das benannte der Geschäftsführer noch nicht. Wenn es aber nach den mehr als 1000 Leipziger Fans geht, die am kommenden Sonnabend beim Final Four in Hamburg dabei sind, dann soll die Überraschung schon im nächsten Spiel gelingen. Im Halbfinale treffen die Grün-Weißen auf den THW Kiel (Anpfiff um 14.30 Uhr).

Saalplan der Arena in Hamburg: Die Kieler Fans sitzen den Leipziger Schlachtenbummlern diagonal gegenüber.

Saalplan der Arena in Hamburg: Die Kieler Fans sitzen den Leipziger Schlachtenbummlern diagonal gegenüber.

Quelle: HBL

Der Rekordmeister lieferte sich mit den Rhein-Neckar-Löwen in der vergangenen Woche ebenfalls einen intensiven Kampf und gewann im Gegensatz zu Leipzig. In der Bundesliga wackelt das Team von Trainer Alfred Gislason allerdings beträchtlich. In Hannover siegten die Nordlichter zuletzt mit nur einem Tor Vorsprung und am Sonntag folgte gegen Abstiegskandidat Stuttgart ebenfalls ein hauchdünnes 25:24.

Zeitz fällt aus – Putera kämpft noch

Hinzu kommt: Routinier Christian Zeitz zog sich einen Muskelfaserriss in der Wade zu und fällt für das Pokalwochenende definitiv aus. Und weitere Leistungsträger sind angeschlagen. Domagoj Duvnjak leidet an Patellasehnen-Beschwerden und spielte zwar gegen die Löwen, gegen Stuttgart aber nicht. "Meinem Knie geht es wirklich nicht gut. Aber ich plane nur von Tag zu Tag, von Spiel zu Spiel", sagte der Kroate den Kieler Nachrichten.

Auch Nationalspieler Steffen Weinhold musste passen. Rene Toft Hansen spielte zwar, litt aber unter Problemen an den Adduktoren. Bei dieser Personalkonstellation nimmt der THW seinen Gegner ernst. „Wir wissen, dass wir ein sehr schweres Halbfinale vor uns haben. Das ist unser nächster, wichtiger Schritt“, sagte Marko Vujin.

Die Leipziger bangen für kommenden Sonnabend um Torhüter Milos Putera, der gegen Erlangen einen Schlag auf sein Knie bekam. In Mannheim machte Jens Vortmann mit einer überragenden Quote von 40 Prozent gehaltener Bälle und fünf parierten Siebenmetern allein das Spiel im Tor. Mit Putera auf der Bank würde der 29-Jährige aber zusätzliche Sicherheit bekommen, weil sonst nur noch Marian Voigt aus der A-Jugend als Ersatz bereitsteht. Putera befinde sich auf einem guten Weg, hieß es vom SC DHfK. Sein Einsatz wackle aber noch.

Von Matthias Roth

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