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SC DHfK Leipzig will noch nicht vom Aufstieg sprechen – „Zuerst müssen wir die Arena füllen“

SC DHfK Leipzig will noch nicht vom Aufstieg sprechen – „Zuerst müssen wir die Arena füllen“

Leipzig. Ein Wort fiel nicht am Montagabend bei der offiziellen Teampräsentation der Zweitligahandballer des SC DHfK Leipzig in der Moritzbastei.

Den Begriff Aufstieg nahmen weder Spieler noch Offizielle in den Mund. „Unser Saisonziel legen wir erst eine Woche vor dem ersten Spiel fest“, sagte Manager Maik Gottas.  

Trainer Uwe Jungandreas gab sich zwar ehrgeizig, gab aber nicht die Qualifikation in die deutsche Eliteliga als einzig gültigen Anspruch für die neue Spielzeit aus. „Wir wollen uns weiter verbessern, attraktiven Handball spielen und die Arena zum gleichen Tollhaus wie die Grube-Halle machen“, erklärte der Coach.  

Zu tief wollte Jungandreas dann aber doch nicht stapeln. „Wir sind letzte Saison als Aufsteiger Fünfter geworden, sollen wir jetzt sagen, wir wollen Achter werden?“, fragte er. Dennoch warnte er vor zu viel Euphorie. „Wir sind hier alles Menschen und keine Kaffeeautomaten, wo du einen Euro rein wirfst und immer das Gleiche rauskommt.“  

Einzig Rechtsaußen René Boese nannte konkrete Tabellenplätze bei seinen ganz persönlichen Vorstellungen: „Mein Ziel ist Platz eins bis fünf“, verkündete der Flügelflitzer.  

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Leipzig. Ein Wort fiel nicht am Montagabend bei der offiziellen Teampräsentation der Zweitligahandballer des SC DHfK Leipzig in der Moritzbastei. Den Begriff Aufstieg nahmen weder Spieler noch Offizielle in den Mund. „Unser Saisonziel legen wir erst eine Woche vor dem ersten Spiel fest“, sagte Manager Maik Gottas.

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Im Umfeld der Grün-Weißen haben die Verantwortlichen dafür einige Weichen gestellt. Der Etat liegt nach 750.000 Euro im Vorjahr mit 1,2 Millionen Euro erstmals im siebenstelligen Bereich. „Dadurch war es uns möglich, die Mannschaft punktuell zu verstärken“, so Gottas. Mit Pavel Prokopec, Rico Göde und Gabor Pulay stießen drei erfahrene Profis zum Team. Die jungen Max Emanuel, Lukas Krizkalla und Alexander Feld bezeichnete er als Pendant dazu. Gute Kunde von den Neuzugängen, nur Rico Göde kann nach seinem Kreuzbandriss noch nicht mit der Mannschaft trainieren.  

Der 19-jährige Alexander Feld hat dagegen seine Blessuren auskuriert und brennt auf die ersten Testspiele. Für ihn war der Wechsel von der insolventen HSG Düsseldorf nach Leipzig nicht nur sportlich, sondern auch persönlich ein großer Schritt. „Ich habe bisher noch zu Hause bei meinen Eltern in Krefeld gelebt“, sagte der Juniorennationalspieler. Wenige Meter von der Arena entfernt hat er nun seine erste eigene Wohnung eingerichtet. Von seinen Teamkollegen ist er begeistert. „Das ist eine lustige Truppe“, hat Feld festgestellt. Auf den guten Teamgeist legt Trainer Jungandreas viel Wert. „Mit unserem Zusammenhalt können wir Berge versetzen“, so der 50-Jährige.  

Ein ganz großer Berg steht vor den Aufstiegsplätzen eins bis drei. Manager Gottas glaubt an eine schwierigere Saison als im vergangenen Jahr. „Da waren wir die Aufsteiger und wurden oft unterschätzt“, sagte er. Hinzu käme, dass mit dem Bergischen HC, Hildesheim und Hüttenberg ganz starke Teams aus der ersten Liga abgestiegen sind.  

Den Bergischen HC (Etat 3,6 Millionen Euro) und Hüttenberg (Etat 2,4 Millionen Euro) sieht Gottas als klare Titelfavoriten an. Danach folgen seiner Meinung nach mit Hildesheim, Eisenach, Bittenfeld, Bietigheim und dem SC DHfK die Kandidaten für den dritten Aufstiegsplatz.  

„Zuerst müssen wir die Arena füllen, dann können wir über Platzierungen sprechen“, erklärte Gottas. Füllen heißt bei ihm mindestens 2000 Zuschauer im ersten Schritt. In der laufenden Saison seien aber 2500 bis 3000 regelmäßige Besucher das Ziel.  

Die erste Gelegenheit dazu besteht am 1. September. Da empfängt der SC DHfK den ThSV Eisenach zum Saisonauftakt. Für Fans, die an diesem Tag die Einschulung ihrer Kinder feiern, plant der Verein ein Sonderticketpaket. So sollen die Erstklässler mit ihren Gästen pünktlich um 19 Uhr vom Partygrill in die Arena gelockt werden.

Infos rund um die Zweitliga-Handballer des SC DHfK gibt es in unserem !

Matthias Roth

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