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SC DHfK gewinnt Torfestival bei GWD Minden 29:26 - Weber überragend

Auswärtssieg für Leipziger SC DHfK gewinnt Torfestival bei GWD Minden 29:26 - Weber überragend

Die Experten waren sich vorab schon einig. DHfK bei GWD Minden? Leipzig gewinnt. Doch das war nicht so einfach. Mit kühlem Kopf und einem überragenden Philipp Weber siegte Leipzig aber doch noch beim Torfestival in Minden.

DHfK-Handballer Philipp Weber bei einem Pressetermin. In Minden zeichnete er sich als elffacher Torschütze aus.

Quelle: Christian Modla

Minden/Leipzig.. Die Experten waren sich vorab schon einig. DHfK bei GWD? Leipzig gewinnt. Ganz sicher. Dumm nur, dass sie die Rechnung ohne die Mindener gemacht hatten. Vor allem ohne einen, dessen Name schon nach Beachtung schreit. Rambo. Christoffer Rambo.

Bis zur Hälfte hatten die Hausherren vor allem dank seiner Anleitung die Nase vorn – mit 16:14 Toren, hochgeschraubt auf vier Treffer Führung kurz nach Wiederanpfiff. Ein Torfestival in Halbzeit eins trotz viermaliger Unterzahl, fein anzuschauen für die 2938 Zuschauer in der Kampa-Halle. Für die Trainer was zum Grübeln.

Leipzig vermochte es vor allem in der Abwehr nicht, Rambo den Zahn zu ziehen, der astrein entweder den Kreis oder die Außen bediente. Und falls er das nicht tat, dann feuerte er die Kugel einfach selbst aus zwölf Metern ins Netz. Das Prunkstück der Leipziger war einfach noch nicht ganz auf der Höhe. In der Verteidigung ließen die Männer um Bastian Roscheck den Gegnern zu viel Luft. Weshalb auch Milos Putera im Tor nicht wirklich ins Spiel kam. Roscheck beschrieb das wie folgt: „Wir sind nicht an die Leute rangekommen und damit nicht in den Kampf“

Nicht zu vergessen, das Überzahlspiel. Insgesamt 14 Minuten kassierte Minden. Kapital schlugen die Leipziger daraus erst in der zweiten Hälfte. Beim Leipzig Express funktionierte bis dato vor allem Philipp Weber.

Leipzig knabbert den Rückstand ab

Ins Rollen kam der D-Zug langsam, nachdem Rambo von der Platte musste. Die dritte Zeitstrafe in der 32. Minute wurde dem Rückraummann der GWD zum Verhängnis. „Eine dämliche Aktion“, kommentierte GWD-Trainer Frank Carstens das. Nicht etwa, weil sie hart war, sondern weil sich Rambo länger im Spiel halten sollte.

Ein Glücksmoment für den SC DHfK. Das Mindener Spiel wurde berechenbarer. L.E. knabberte den Rückstand innerhalb von acht Minuten ab. Jens Vortmann hielt im Deckungsverbund sein Team im Spiel und zudem mehrfach Siebenmeter. Ab der 51. Minute wurden die Leipziger ihrer Favoritenrolle gerecht. Franz Semper hatte sein Team 25:23 in Führung gebracht. Verkehrtes Bild: Denn Minden konnte kein Kapital aus dem Überzahlspiel schlagen - Leipzig kassierte insgesamt 10 Strafminuten - schloss oft überhastet ab. DHfK zog über 27:24 davon und schob den Sieg mit 29:26 über die Ziellinie.

Ruhe bewahren

André Haber sollte recht behalten, es gehe darum, Ruhe zu bewahren, abzuwarten, bis sich die Chance böte. Soweit kam es im ersten Bundesligaspiel der Leipziger in ihrer dritten Saison aber erst, weil sie einen Übermann im Team hatten. Philipp Weber wurde wieder seinem Prädikat „überragend“ wieder gerecht. Elffacher Torschütze, astreiner Vorbereiter.

Und damit ist der Bock endlich gefallen. Leipzig gewinnt in Minden. Coach Haber hat seinem Vorgänger und jetzigem Bundestrainer Christian Prokop mit dem Auswärtssieg in Minden schon etwas voraus.

Von Alexander Bley

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