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SC DHfK ist nach 26:23-Erfolg über den HC Elbflorenz bereit für die Relegation

SC DHfK ist nach 26:23-Erfolg über den HC Elbflorenz bereit für die Relegation

Die Handballer des SC DHfK haben die letzte große Hürde im Kampf um die Meisterschaft in der Oberliga Sachsen aus dem Weg geräumt. Der verlustpunktfreie Tabellenführer besiegte am Sonntag in der Ernst-Grube-Halle vor der Rekordkulisse von 1160 Zuschauern den HC Elbflorenz mit 26:23. Die Grün-Weißen liegen jetzt in der Tabelle  sieben Punkte vor den Dresdnern und benötigen aus den letzten vier Spielen der Saison noch einen Sieg, um auch theoretisch nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden zu können.

Leipzig. In einer spannenden Partie waren DHfK-Torhüter Michael Galia und Rückraumspieler Ole Dietzmann, der sechs Tore erzielte, die überragenden Akteure. "Das war eine geile Atmosphäre heute, so viele Zuschauer habe ich bei einem Oberligaspiel noch nicht miterlebt", sagte DHfK-Trainer Sven Strübin. Unterstützt wurde sein Team auch von 400 Zustellern der Leipziger Volkszeitung, die extra für die vorentscheidende Partie die Zusatztribüne füllten.

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Leipzig. Die Handballer des SC DHfK haben die letzte große Hürde im Kampf um die Meisterschaft in der Oberliga Sachsen aus dem Weg geräumt. Der verlustpunktfreie Tabellenführer besiegte am Sonntag in der heimischen Ernst-Grube-Halle vor der Rekordkulisse von 1160 Zuschauern den HC Elbflorenz mit 26:23. Die Grün-Weißen liegen jetzt in der Tabelle  sieben Punkte vor den Dresdnern bei noch vier ausstehenden Partien.

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Viele Fans hatten trotz der Tabellenkonstellation ein vermeintlich leichtes Spiel erwartet. Im Pokal verloren die Dresdner vor vier Wochen klar mit 20:29 in Leipzig und Trainer Wolfram Wegehaupt stapelte vor der Partie zusätzlich tief. „Wir versuchen unser Bestes, wollen aber kein übergroßes Risiko eingehen“, kündigte er an und verwies auf drei verletzte Stammspieler, die vor allem in der offensiven Abwehr fehlten.

Auf dem Parkett sah das freilich anders aus. Die Gäste bestimmten die ersten Minuten und ließen sich auch von einem zwischenzeitlichen 7:12-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. "Da haben wir versäumt weiter wegzugehen", meinte Strübin, der auf die verletzten Andreas Weikert und René Wagner verzichten musste. Zudem fehlte Juan Pablo Fernandez wegen eines Lehrgangs mit der argentinischen Nationalmannschaft. Nach dem Halbzeitstand von 14:11 bauten die Hausherren ihren Vorprung auf 16:11 aus, mussten aber zehn Minuten vor dem Ende noch einmal um den Erfolg bangen.

Als Marcus Leuendorf und Machiel Schepers innerhalb einer Minute jeweils wegen Reklamierens eine Zeitstrafe kassierten, drehte der HC Elbflorenz noch einmal auf und kam beim 20:19 bis auf ein Tor heran. "Ich war mir auch in dieser Phase sicher, dass das Spiel nicht kippt", meinte der selbstbewusste Rechtsaußen Maik Wolf, der mit sieben Toren auch bester Schütze des SC DHfK war und dem auch das kurioseste Tor des Tages gelang. Wolf traf in der 40. Minute per Siebenmeter, sein Ball flog aber durch ein Loch im Netz wieder aus dem Tor. Nach einer kurzen Kontrolle der Maschen entschied das Schiedsrichtergespann schließlich auf Treffer.

Unter der Regie von Dietzmann war beim 24:20 drei Minuten vor dem Ende die Entscheidung gefallen. Der frühere Delitzscher freute sich nicht nur über den Sieg sondern auch über seine starke Leistung in der zweiten Halbserie, wo er nach dem Verletzungsausfall von René Wagner die Spielmacherrolle übernommen hat und regelmäßig als Torschütze glänzt. "Ich habe etwas Eingewöhungszeit benötigt, komme jetzt mit meinen Mitspielern richtig gut klar", so der 21-Jährige, der sich nach seinem Geburtstag am Sonnabend selbst noch ein Geschenk bereitete. Für den Abend kündigte er eine Party mit seinen Mannschaftskameraden in einer der Leipziger Innenstadtkneipen an.

Zum Feiern war HCE-Trainer Wegehaupt zwar nicht zu Mute. Er habe aber zwei gleichwertige Mannschaften gesehen, wo Leipzigs Torhüter Galia am Ende den Unterschied gemacht habe.

Sein Leipziger Kollege Strübin beschäftigt sich auf dem Weg in die neue dritte Handball-Liga nun intensiv mit dem SV Oebisfelde. Die Sachsen-Anhalter sicherten sich am Sonnabend mit einem 38:28-Sieg gegen Haldensleben bereits die Meisterschaft im Nachbar-Bundesland.

In zwei Relegationsspielen am zweiten Maiwochenende entscheidet sich, welches Team künftig eine Klasse höher spielt.

SC DHfK:

Galia, Schulz - Dietzmann 6, Leuendorf, Schepers 4, Wolf 7/3, Binder, Strehke 2, Jungandreas 3/2, Schlichter 2, Ulrich, Bönke 1, Albrecht 1.

Matthias Roth

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