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SC Magdeburg-Trainer Carstens: "Anspruch, auf europäischer Ebene zu spielen"

SC Magdeburg-Trainer Carstens: "Anspruch, auf europäischer Ebene zu spielen"

Neue Strukturen, neue Personen: Der Handball-Bundesligist SC Magdeburg befindet sich im Umbruch. Die sportlichen Fäden hat dabei Cheftrainer Frank Carstens in der Hand.

Magdeburg. Der gebürtige Oldenburger sprach anlässlich der Saisoneröffnung am Freitagabend über seine Beweggründe, seine Ziele und seine Wünsche.

Frage: Wie haben Sie sich bisher beim SC Magdeburg eingelebt?

Carstens: Ich habe viele hilfsbereite Menschen getroffen, die Grundstimmung hier ist sehr positiv. Alle sind bereit, mitzuarbeiten. Man sieht, dass sich auch die Fans mit dem Verein identifizieren.

Können Sie sich nach so kurzer Zeit selbst schon mit dem Verein identifizieren?

Als erstes identifiziert man sich mit der Mannschaft. Ich bin mit der Arbeitsmoral sehr zufrieden und mit den Aufgaben, die wir uns stellen. Wenn das bedeutet, dass ich mich mit mit dem Club identifiziere, dann ist das so. Das ganz große Herzblut kann allerdings noch nicht da sein. Das muss erst wachsen, mit gemeinsamen Erlebnissen und Erfolgen. Dennoch habe ich mich auf die Aufgabe sehr gefreut. Auch das Umfeld leistet sehr zuverlässige Arbeit. Wir sind also auf einem guten Weg.

Wie schätzen Sie das Potenzial der Mannschaft ein?

Es freut mich, dass wir trotz verletzungsbedingter Ausfälle in den Testspielen eine stabile Leistung gezeigt haben. Wenn uns das in der Saison auch gelingt, sind wir breiter aufgestellt, als es der SCM in den letzten Jahren war. Wie das in der Liga läuft und wo wir dann am Ende stehen, ist schwer vorauszusagen. Mehr Potenzial haben wir noch im Tempospiel, wir schmeißen vorn noch viele Bälle weg. Da müssen wir besser werden und das werden wir auch. Die Abwehr steht hingegen sehr gut.

Warum sind Sie von Hannover nach Magdeburg gekommen?

Der SC Magdeburg ist eine große Nummer für mich und die nächste Station in meiner Trainerkarriere. Es ist eine tolle Chance, mit einem neuen Team die Aufgabe anzugehen, den SCM nach vorn zu bringen. Außerdem haben wir gemeinsame Ziele: Die Mannschaft möchte auf europäischer Ebene spielen - ich habe den Anspruch, den Verein da wieder hinzubringen. Diese Herausforderung nehme ich gern an.

Fünf Neuzugänge haben Sie bereits geholt, sind noch Wünsche offen?

Wünsche gibt es immer eine Menge. Aber wir haben einen 14 Mann starken Kader zusammen, darunter viele junge Spieler. Wenn alle da sind, ist das Team sehr ausgeglichen und entwicklungsfähig. Wie groß das Potenzial dann tatsächlich ist, wird sich zeigen.

Frauke Sievers, dpa

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