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SC Magdeburg auf dem Weg zurück an die Spitze - Haaß als Zeichen an die Konkurrenz

SC Magdeburg auf dem Weg zurück an die Spitze - Haaß als Zeichen an die Konkurrenz

Mit der Verpflichtung von Nationalspieler Michael Haaß ist dem SC Magdeburg nicht nur ein Transfercoup gelungen. Gleichzeitig ist es auch ein Sinnbild dessen, das es mit dem einstigen Champions-League-Gewinner im Handball sowohl sportlich als auch wirtschaftlich wieder bergauf geht.

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Michael Haaß arbeitet hart an seinem Comeback. Foto: Srdjan Suki

Quelle: dpa

Magdeburg. „Ich denke das Engagement von Haaß ist der nächste Schritt, um die Mannschaft schrittweise an die Bundesligaspitze heranzuführen“, erklärt Manager Marc-Henrik Schmedt, der den SCM demnächst wieder unter den Top fünf sehen will.

Dabei ist der Haaß-Transfer von Frisch Auf Göppingen keine Kurzschlussreaktion, sondern vielmehr von langer Hand geplant und laut Schmedt ein großer Kraftakt gewesen. Seit über einem Jahr steht der 28 Jahre alte Spielmacher der Nationalmannschaft auf der Wunschliste von SCM-Coach Frank Carstens, seit bekannt ist, dass Stian Hauge Tönnesen zum Ende der Saison den Verein nach sechs Jahren verlässt.

„Mit seinen Fähigkeiten in Abwehr und Angriff als kompletter Spieler ist Haaß eine taktische Bereicherung gegenüber den Wechselspielern, die wir bis jetzt immer hatten“, erklärt Carstens, der gleichzeitig Co-Trainer der Nationalmannschaft ist - was seine Entscheidungsfindung nur noch verstärkt habe.

Es ist das wirtschaften mit Maß, dass die Magdeburger wieder derartige Verpflichtungen tätigen und an Erfolge anknüpfen lässt - auch, weil Manager Schmedt seine Linie konsequent verfolgt. „Er hat immer versucht sowohl die Verbindlichkeiten abzubauen als auch gleichzeitig in die Qualität der Mannschaft zu investieren“, erklärt Carstens.

Erste sportliche Schritte waren Leistungsträger wie Andreas Rojewski oder Fabian van Olphen zu halten. Andererseits holte er Stefan Kneer aus Großwallstadt an die Elbe, dem Schmedt in der Nationalmannschaft eine große Perspektive zutraut. Und nun eben Haaß.

Dass der SCM in Zeiten, in denen andere Clubs wie beispielsweise die Rhein-Neckar Löwen oder der HSV Hamburg finanziell kürzertreten müssen, wieder besser aufgestellt ist, sei einfach zu erklären. „Ich denke, dass wir jede Menge Nachholpotential hatten im Bereich Marketing und Sponsoren-Akquise“, erklärt Schmedt. Zudem fahren die Magdeburger eine klare Zielrichtung, konzentrieren sich bei der Vermarktung ausschließlich auf die erweiterte Region.

Ein zusätzlicher und entscheidender Faktor: „Wir haben jetzt nicht den großen Mäzen, der 50 Prozent der Sponsorengelder ausmacht und mehr.“ Vielmehr seien die Gelder auf viele Schultern und 230 Sponsorenpools aufgeteilt. Möglich war der Transfer auch, weil die Magdeburger in der kommenden Saison „nicht wie momentan durch die Verletzungen mit 17 Spielern an den Start gehen werden“, erklärt Schmedt.

Obwohl die Zeichen auf Angriff Bundesligaspitze stehen: „Das wird jetzt keine wilde Einkaufstour. Es ist nicht so, dass hier alle vier Wochen ein Spieler internationalen Kalibers hier aufschlägt“, zügelt Schmedt die Erwartungen. Dafür habe der Verein nicht die Möglichkeiten. „Wir wollen weiter peu à peu wachsen“, so der Manager.

Anne Kunze, dpa

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