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SG LVB entscheidet Handballderby bei HC Elbflorenz denkbar knapp für sich

SG LVB entscheidet Handballderby bei HC Elbflorenz denkbar knapp für sich

Die Handballer der SG LVB Leipzig haben sich am Samstagabend im Oberliga-Derby gegen den HC Elbflorenz Dresden einen Sieg erkämpft und rangieren damit weiter auf dem ersten Tabellenplatz.

Dresden. Vor knapp 200 Zuschauern setzte sich das Team von Trainer Jens Große mit 32:31 (13:15) gegen den Konkurrenten durch. Bester Werfer für die Messestädter war Sascha Meiner mit zehn Treffern.

Die Partie war nichts für schwache Nerven. Die Messestädter hatten zu Beginn Probleme, was vor allem lag, dass die Gastgeber mit einer kompakten Defensive agierten. Das Team um den später immer stärker werdenden Sascha Meiner vergab eine Reihe von Chancen und zeigte zunächst keine geschlossene Mannschaftsleistung. Statt dessen versuchten die Leipziger durch Einzelaktionen Akzente zu setzen, was zu selten gelang.

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Dresden. Die Handballer der SG LVB Leipzig haben sich am Samstagabend im Oberliga-Derby gegen den HC Elbflorenz Dresden einen Sieg erkämpft und rangieren damit weiter auf dem ersten Tabellenplatz. Vor knapp 200 Zuschauern setzte sich das Team von Trainer Jens Große mit 32:31 (13:15) gegen den Konkurrenten durch. Bester Werfer war Sascha Meiner (10/5).

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„Mir war von vornherein klar, dass wir schwer ins Spiel kommen würden", sagte LVB-Trainer Jens Große nach dem Abpfiff. „Wir haben in dieser Woche sehr hart trainiert. Ich habe meinen Jungs deswegen am Freitag sogar freigegeben und damit gerechnet, dass wir wohl eher hinten raus unsere Chance haben würden." Folgerichtig stand es zur Halbzeit 15:13 für die Elbestädter.

Nach der Pause drehten die Leipziger auf, und zwar in Unterzahl. Zunächst stellte Jacob Fritsch in der 34. Minute den Ausgleich her. Ein paar Sekunden später warf er die erstmalige Führung heraus. Große hatte in der Pause taktisch umgestellt und Meiner in die Mitte beordert. Das zeigte Wirkung. In der 46. Minute führten die Gäste 25:21 und wirkten schon wie die sicheren Sieger. Doch die Hausherren kämpften sich ihrerseits zurück in die Partie: Mit einem verwandelten Siebenmeter fiel in der 53. Minute der Ausgleich zum 28:28, vier Minuten später stand es 31:29 für die Dresdner.

Doch dann schlugen die Minuten des Sascha Meiner. Mit einem Doppelpack stellte er den Ausgleich her. 31 Sekunden vor Schluss dann die Chance zum Siegtreffer: Siebenmeter. Meiner zeigte sich unbeeindruckt von der Stimmung in der Halle, setzte an und traf. Roman Judisch im Tor hatte das Nachsehen, Leipzig den Sieg in der Tasche.

„Wir haben uns am Anfang schwer getan", kommentierte ein erschöpfter aber glücklicher Sascha Meiner. „Immerhin sind wir hier gegen eine der besten Defensiven der Liga angetreten." In beiden Halbzeiten sei nichts über die Außen gegangen. „Aber in Hälfte zwei haben wir im Rückraum sehr diszipliniert gespielt."

Dresdens Coach Holger Winselmann rang nach dem Abpfiff um Fassung. „Es wird ein paar Tage dauern, das hier zu verdauen", sagte der frühere DDR-Nationalspieler. Auf die Frage, wie er sich den Einbruch seines Teams in der zweiten Halbzeit erklären kann, antwortete der gebürtige Magdeburger: „Wir sind einfach zu ängstlich rausgegangen. Ich glaube wir hatten Angst vor der eigenen Courage." Insgesamt habe der SG LVB einfach mehr Klasse als der HC Elbflorenz. „Die sind besser besetzt und trainieren auch ganz anders als wir."

Der Sieg der Leipziger war teuer erkauft: In der 20. Minute ging Daniel Kunz zu Boden und blieb verletzt liegen. Die erste Diagnose ergab einen Bruch des Handgelenks. Der Abwehrspieler wird damit länger ausfallen und vergrößert das Dauerlazarett der LVBler. Dort sitzen schon Marco Steinbeck und Richard Wagner.

Für Leipzig trafen:

Meiner (10/5); Zart (8); Fritsch (6); Lorenz-Tietz (5); Berthold (2); Ziemann (1).

ahr / ast

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