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SG Olympia: Zwischen Fußball-Fest und Kunstrasen-Projekt

SG Olympia: Zwischen Fußball-Fest und Kunstrasen-Projekt

Kick mit Herz und im Fußball-Fieber: Die SG Olympia Leipzig war am Wochenende wieder rühriger Gastgeber des Fielmann-Cups auf dem Sportplatz Mühlwiese in der Waldstraße.

Leipzig. 40 Nachwuchs-Mannschaften in vier Altersklassen hatten für das beliebte Turnier in zehnter Auflage gemeldet, aufgrund der Hitze blieben gestern einige Bambini-Teams zu Hause. Dafür zeigten die Organisatoren freilich Verständnis. "Das muss man akzeptieren. Am Sonnabend hatten wir volle Kapelle und sowieso jede Menge Spaß", informierte Nachwuchsleiter Remmo Ball (tatsächlich mit dem Spielgerät im Nachnamen).

Das jeweilige Gewinner-Team nahm den begehrten Pokal in Empfang, dieser wird garantiert einen Ehrenplatz erhalten. Dazu gab es Medaillen für die drei Erstplatzierten, Trophäen für den "Besten Spieler", "Besten Torschütze" und "Besten Torhüter", Urkunden sowie weitere Preise. Absoluter Knüller der Festivitäten: Je Jahrgangs-Turnier wurde ein Gutschein für einen Trikotsatz verlost. Die Glücklichen: Rotation 1950 (F-Junioren), SV Althen (E-Jun.), SG LVB (D-Jun.) und SV Liebertwolkwitz (G-Jun.). Besonders transpirierte angesichts der Bullenhitze RB-Maskottchen Bulli - dessen Autogramme waren heiß begehrt.

Die Veranstalter bewiesen auch ein Herz für diejenigen, denen es nicht so gut geht. Remmo Ball: "Wir haben dem Verein Straßenkinder Leipzig eine Spende in Höhe von 300 Euro übergeben, das ist ein Teil der Startgelder." Getreu des Cup-Mottos "Kinder helfen Kindern" nahm Gabi "Tante E" Edler, Initiatorin des Straßenkinder e.V., den Scheck am Sonnabend entgegen. Zur Stelle waren auch Fielmann-Vertreterin Angela Casabona sowie die Olympioniken Jens Torge (Vizepräsident) und Turnier-Chef Ball.

In Sachen Nachwuchsarbeit spiel der Verein im Rosental vorbildlich mit. Knapp 300 Kinder und Jugendliche sind aktiv, Tendenz ungebremste Nachfrage. "Wir verzeichnen einen riesigen Zulauf. Neu sind drei Bambini-Teams", berichtet Remmo Ball. Deshalb besitzt das Projekt neuer, erweiterter Kunstrasenplatz auch oberste Priorität. Der alte Platz war verschlissen und erfüllte die Standards nicht mehr, die Verletzungsgefahr war zu groß.

Die Gesamtkosten der Modernisierung betragen 321 000 Euro. Die Fördermittel kommen von der Stadt (163 000 Euro) und dem Land (97 000 Euro), der Bescheid aus Dresden wurde vergangene Woche der SG Olympia übergeben. Der Verein selbst steuert stolze 61 000 Euro bei. Weitere Förderer werden noch gesucht. Auf einer Stiftertafel (Anteil 50 Euro) werden die Namen Gönner verewigt. "Das ist eine tolle Geschichte für unsere Nachwuchsarbeit. Künftig können zwei F-Junioren-Mannschaften parallel trainieren."

www.foerderverein-olympia.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.07.2015
Kerstin Förster

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