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Sachsen-Anhalts Städte für Public Viewing gerüstet

Sachsen-Anhalts Städte für Public Viewing gerüstet

Keine drei Monate ist es mehr hin, dann steht für die Fans des runden Leders wieder das größte Spektakel des Jahres an: die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika.

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Zur WM in Südafrika sind im Zentralstadion und im Clara-Zetkin-Park Fanfeste mit Public Viewing geplant.

Quelle: dpa

Magdeburg. Seit 2006 darf bei solch einem Großereignis eines nicht fehlen - das Public Viewing. In Sachsen-Anhalts Städten laufen bereits die ersten Vorbereitungen. Liveübertragungen im großem Stil gibt es unter anderem in Magdeburg, Wernigerode und Dessau-Roßlau, wie eine Umfrage der Deutschen Presse- Agentur ergab. Fußballfans, die nicht in das afrikanische Gastgeberland reisen können, kommen aber auch in Halle, Bitterfeld- Wolfen und Wittenberg auf ihre Kosten.

Die größte Fußballparty Sachsen-Anhalts steigt in diesem Jahr wohl im Magdeburger Stadion. Die MDCC-Arena dient während der Fußball-WM in Südafrika erstmalig als Public-Viewing-Kulisse. Auf einer 24 Quadratmeter großen LED-Videowand sollen zunächst die drei Vorrundenspiele mit deutscher Beteiligung übertragen werden, sagte MDCC-Veranstaltungsleiterin Stefanie Middendorf. Im Rahmen der Magdeburger Sport- und Kulturtage ist das Public Viewing in bestimmte Thementage eingebettet. Der Eintritt soll frei sein.

Wernigerode lädt während der Fußball-WM zur größten Fanmeile im Harz. Nach den Erfolgen von 2006 und 2008 wird das Event auch in diesem Sommer wieder gemeinsam vom „Café Wiecker“ und dem Hotel „Weißer Hirsch“ veranstaltet. Die Besucher können sich auf eine LCD- Wand mit einer Fläche von knapp 18 Quadratmeter freuen. Die Veranstalter erwarten auf dem Nicolaiplatz zwischen 2000 und 4000 Zuschauer. Dabei sollen alle deutschen Begegnungen sowie Halbfinale und Finale kostenlos übertragen werden.

In Bitterfeld-Wolfen dient die Bühne in Fuhneaue erstmalig als Veranstaltungsort. „Die in Vergessenheit geratene Bühne im Ortsteil Wolfen soll mit den Live-Übertragungen wieder mit Leben gefüllt werden“, sagte Thomas Glauer von den Stadtwerken Wolfen, die nach den Erfolgen vor vier Jahren auch dieses Mal als Veranstalter fungieren. Auf einer 17 Quadratmeter großen Leinwand sollen möglichst alle Fußballspiele übertragen werden, kündigte Glauer an. Ausnahmen gebe es bei den Begegnungen zur Mittagszeit. Bis zu 3000 Besucher erhoffen sich die Veranstalter. Ob Eintrittsgelder verlangt werden, ist laut Glauer noch ungeklärt.

Das größte Fußballfest in Wittenberg wird es wie schon zur Fußball-EM 2008 in der Gaststätte „Luthers Garten“ hinter dem Lutherhaus geben. Bis zu 300 Besucher sollen im Wirtshaus Platz finden. Public Viewing der größeren Art gibt es einige Kilometer östlich der Lutherstadt. Der Rathaus-Innenhof in Dessau-Roßlau soll sich zwischen dem 11. Juni und 11. Juli in eine Fußball-Fanmeile verwandeln. Ralph Hirsch, Sportdirektor der Stadt, erwartet wie die Jahre zuvor bis zu 1500 Fußballbegeisterte. Der Eintritt ist frei.

Auch die Stadt Halle reiht sich in die Liste der Public-Viewing- Veranstalter ein. Einzelheiten dazu sollen kommende Woche bekanntgegeben werden. Im Norden Sachsen-Anhalts wird es hingegen keine größeren Fanzusammenkünfte geben, in Stendal sind keine Live- Übertragungen geplant.

dpa

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