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Sachsen steht Kopf: Aue schafft Aufstieg

Sachsen steht Kopf: Aue schafft Aufstieg

Mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Manuel Gräfe gab es kein Halten mehr. Trainer Rico Schmitt, seine Helfer und die Ersatzspieler stürmten auf den Platz des Erzgebirgsstadions und verwandelten den Rasen in ein lila-weißes Freudenknäuel.

Aue. Mit einem 2:1 (0:0)-Erfolg über Eintracht Braunschweig schaffte der FC Erzgebirge Aue am Freitagabend vorzeitig die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga und gab damit einer ganzen Region ihren ureigenen Stolz zurück. Die 16 000 Fans auf den Rängen, darunter Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, jubelten mit den Spielern um die Wette, stürmten schließlich den Rasen und feierten ihre Lieblinge.   

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Aue. Der Ministerpräsident bejubelte den Aufschwung des sächsischen Fußballs, der Siegtorschütze sprach vom geilsten Tag seiner noch jungen Karriere und die Fans ließen den Alkohol durch die Kehlen strömen: Nach dem „zweiten Fußball-Wunder von Aue“ waren alle einfach nur glücklich. Der 2:1-Heimsieg des Drittliga-Tabellenführers FC Erzgebirge Aue über Eintracht Braunschweig bedeutete den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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In den 90 Minuten zuvor war es zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle gekommen. Immerhin hatte Braunschweig als Tabellendritter bei einem eigenen Sieg ebenfalls noch gute Chancen auf den direkten Aufstieg und spielte dementsprechend offensiv mit. Den Auern merkte man wie bereits beim 2:2 am Dienstagabend gegen den SV Wehen Wiesbaden einen gewissen Druck an, den die Öffentlichkeit angesichts von vier Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz nicht grundlos geschürt hatte.   

Flüssige Kombinationen waren im ersten Abschnitt eher Mangelware. Aue entwickelte Gefahr, wenn man über die Flügel kam. Nach solchen Aktionen vergaben Eric Agyemang (19.) und Skerdilaid Curri (32.). Eintracht hatte vor der Pause durch den zu eigensinnig agierenden Marco Calamita eine Großchance zur Führung (34.).

Die Zuschauer mussten bis zur 54. Minute warten, ehe der überragende Marc Hensel die Gastgeber mit seinem ersten Saisontor in Führung brachte. Doch danach war Braunschweig das bessere Team. Dem Ausgleich durch Mirko Boland (64.) folgten weitere Großchancen. Erst ein Kopfball von Pierre Le Beau (84.) erlöste die Gastgeber, die nach dem Schlusspfiff in einem Freudenknäuel versanken.   

Mit dem geschafften Aufstieg nach zweijähriger Abstinenz kann der FC Erzgebirge nun entspannt zum Saisonfinale gegen Werder Bremen II am 8. Mai reisen. Zuvor steht für die „Veilchen“ am 6. Mai noch das brisante Halbfinale im Sachsen-Pokal beim Ortsnachbarn FSV Zwickau an.

Gerald Fritsche, dpa

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