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Sachsenderby vor Rekordkulisse: Dynamo Dresden tritt in Aue an

Sachsenderby vor Rekordkulisse: Dynamo Dresden tritt in Aue an

Vorfreude und Zuversicht: Das Sachsen- Derby der 3. Fußball-Liga am Mittwoch zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden wird von beiden Vereinen mit großem Optimismus angegangen.

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Das Sachsen- Derby der 3. Fußball-Liga am Mittwoch zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden wird von beiden Vereinen mit großem Optimismus angegangen.

Aue/Dresden. Die Erfolge nach der Winterpause mobilisieren zugleich die Fans. Nachdem im Vorverkauf bislang 10 500 Karten abgesetzt wurden, rechnet man im Erzgebirgsstadion mit einer Rekordkulisse. „Ich denke, dass da noch 3000 dazukommen, so dass wir eine richtig volle Hütte haben werden“, sagte Aues Trainer Rico Schmitt und fügte hinzu: „Wir brauchen gegen Dresden diese Emotionalität auf den Rängen und auf dem Feld, aber es muss friedlich bleiben.“ Bislang kamen zur Partie gegen den FC Carl Zeiss Jena die meisten Zuschauer ins Erzgebirgsstadion (11 400).

Auch die Spieler selbst appellieren vor dem brisanten und von der Polizei als Hochsicherheitsspiel eingestuften Derby an die Vernunft der Fans. „Man sollte immer bedenken, dass beide Vereine den Ostfußball repräsentieren. Es wäre schade, wenn Clubs mit dieser großen Tradition und Anhängerschaft durch negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam machen würden“, mahnte Marc Hensel, für den es ein besonderes Spiel ist. Der 23-Jährige spielte bis 2007 für die Dynamos.

Beide Vereine haben Rückenwind aus den vergangenen Spielen. Aue ist seit vier Partien ungeschlagen, Dresden sogar seit sieben. „Das wird nicht einfach, aber wir haben etwas gutzumachen. Die 0:3- Hinspielniederlage sitzt noch immer tief“, bemerkte Abwehrspieler Thomas Paulus und Hensel fügte an: „Wir dürfen nicht überheblich auftreten, müssen aber auch keine Angst haben. Dresden ist nicht besser als wir. Ein Sieg ist drin, und das ist alles, was zählt, weil es ein Derby ist und weil wir oben dran bleiben wollen.“ Mit zehn Punkten Rückstand zu Tabellenführer VfL Osnabrück liegt Aue derzeit auf Rang fünf.

Dynamo kann in der Partie wieder auf Aleksandro Petrovic zurückgreifen. Der defensive Mittelfeldspieler fehlte zuletzt wegen einer Gelbsperre. Verzichten muss Trainer Matthias Maucksch dagegen auf Angreifer Tore Andreas Gundersen (Außenbandriss im Sprunggelenk) sowie die Mittelfeldspieler Christian Mikolajczak (Zehenbruch), David Solga (Schien- und Wadenbeinbruch) und Sascha Pfeffer, der am Montag in Dresden am Syndemoseband operiert wurde. Pfeffer fällt wie Solga für den Rest der Saison aus.

„Wir fahren mit breiter Brust nach Aue“, betonte Dynamo-Torwart Axel Keller, der bis 2008 beim FC Erzgebirge zwischen den Pfosten stand. Kapitän Thomas Hübener, der gegen Burghausen nach langer Verletzungspause sein Comeback als Einwechsler gefeiert hatte, wies noch einmal auf die Bedeutung des Spiels hin. „Da geht es auch um Prestige. Wir müssen Vollgas geben, wenn wir bestehen wollen. Sicher wird die Partie in erster Linie über die Zweikämpfe entschieden“, betonte Hübener.

dpa

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