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Sachsenliga: Fraunholz trifft doppelt

Sachsenliga: Fraunholz trifft doppelt

Chemie Leipzig muss sich noch gedulden, gegen den Radebeuler BC hat es nicht zum ersten Sachsenliga-Sieg des Jahres gereicht. Nach dem 1:1 ärgerte sich Steffen Hammermüller: "Nach gutem Beginn haben wir uns durch einen katastrophalen Fehler selbst aus dem Rhythmus gebracht", grantelte der Chemie-Trainer und meinte einen Schnitzer von Alexander Portleroy (10. Minute), der in der Abwehr den Ball vertändelte.

"Solche Fehler darf man einfach nicht machen, dadurch bringt man doch den Gegner erst ins Spiel", legte Hammermüller nach. Seine Elf brauchte allerdings nur fünf Minuten, um sich zu fangen. Beim Ausgleich half Gäste-Torwart Toni Bunzel mit, er traf beim Abwehrversuch eines schönen Chemie-Angriffs seinen Mitspieler Steffen Dörner (Sohn des Ex-Nationalspielers "Dixi" Dörner), von dem der Ball im Netz landete. Danach hatten wieder die Leipziger einige brenzlige Situationen zu überstehen, durch Christian Haufe jedoch auch selbst noch zwei große Möglichkeiten. Bei der zweiten setzte er sich zunächst sehr gut durch, um dann an Bunzel zu scheitern.

Zwei Regionalliga-Reserveteams trafen in Zwickau aufeinander, wo sich der einheimische FSV II dem Gast Rasenballsport II 0:2 beugen musste. "Bis auf zehn Minuten in der zweiten Halbzeit haben wir beinahe ständig dominiert", stellte RB-Coach Tino Vogel fest, "und wir besaßen die besseren Torchancen. Der Sieg hochverdient, wenngleich schwer erkämpft." Wieder einmal traf Mirko Jentzsch, der nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung den Schlusspunkt setzte.

Einen sehr wichtigen Dreier sicherte sich der FC Eilenburg. Beide Treffer zum 2:0-Erfolg bei Borea Dresden erzielte der in der Winterpause vom 1. FC Lok nach Eilenburg gekommene Benjamin Fraunholz, der vor rund sieben Jahren schon einmal für den FCE kickte. Besser hätte der Auftakt nach der Rückkehr für den Torschützen also nicht beginnen können. "Er stand zweimal richtig, dafür haben wir ihn geholt", kommentierte FC-Trainer Olaf Schaller den Fraunholz-Einstand trocken. Zunächst verwertete der Schütze einen Freistoß per Kopf (31.), dann traf er nach Eckball mit dem Fuß. "Man nimmt sich für so ein Spiel natürlich viel vor", sagte Fraunholz danach, "Es war der Lohn für die Arbeit der Mannschaft." Und Schaller ergänzte: "Die Tore fielen im richtigen Moment, denn anfangs war es ein enges Spiel, dann wurden wie immer überlegener."

Die SG Leutzsch musste wegen des Spielausfalls in Neugersdorf indes mit rein juristischen Auseinandersetzungen vorlieb nehmen. Intimfeind Chemie hat gegen die jüngste Aktion der SGL (der Streit geht vordergründig um die Betriebskostenabrechung im Alfred-Kunze-Sportpark) nun erneut Anwälte in Stellung gebracht. Heißt: Entsprechende Zahlungen von Chemie an die SG werden ausgesetzt und auf einem Drittkonto "geparkt".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.03.2013

Frank Müller

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