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Sanierungsarbeiten an der Nordanlage des Leipziger Sportforums beginnen

Sport Sanierungsarbeiten an der Nordanlage des Leipziger Sportforums beginnen

Knapp eine Millionen Euro fließen in die Umbauarbeiten der Anlage nördlich der Red Bull Arena, um bessere Konditionen für Leichtathleten zu schaffen. Die Arbeiten soll bis August andauern.

Am Dienstag haben die Sanierungsarbeiten an der Nordanlage des Leipziger Sportforums begonnen.
 

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig.  Am Dienstag hat der Ausbau der Leichtathletikanlage auf der Nordanlage des Sportforums begonnen. Wie die Stadt mitteilte, wird die bereits vorhandene 400-Meter-Rundlaufbahn durch eine zweite Gegensprintanlage mit zehn Bahnen erweitert. Außerdem sind eine Zeitmessanlage samt Stromversorgung sowie neue Bahnmarkierungen geplant. Erneuert oder verbessert werden die Beleuchtung, die innere Laufbahn, die Bahnentwässerung und die Nebenbereiche. Die 120 Meter lange Anstiegs- und Abfallstrecke soll mit PVC veredelt werden.

Laut Stadt fallen für die Bauarbeiten Kosten in Höhe von rund 900.000 Euro an, 582.000 Euro davon übernehmen Bund und Land. Bis Ende August müssen die Sportler derweil auf andere Trainingsstätten ausweichen. Davon betroffen sind vor allem die Schüler der Sportoberschule und des Sportgymnasiums, mehrere Leistungssportkader, ein noch junger Lauftrainingsverein sowie die Leichathletik- und Lauf-Abteilung des SC DHfK. Sie alle sollen von einem verbesserten Standard auf der Nordanlage profitieren, teilt die Stadt mit. Nicht betroffen ist der Leipziger Tennisclub 1990 e.V., der die angrenzende Tennisanlage von der Stadt gepachtet hat.

Arbeiten sind Teil des Sportprogramms 2024

„Weil diese Arbeiten Zeit, Raum und eine temporäre Umorganisation des Trainingsbetriebs benötigen, ist die direkte Kommunikation mit den Betroffenen frühzeitig am 19. Januar in großer Runde mit entsprechenden Abstimmungen gestartet“, erklärt Kerstin Kirmes, Leiterin des Amtes für Sport der Stadt Leipzig. „Während der Sanierung ist inzwischen eine Teilnutzung der Laufbahn für Kadersportler im Abgleich mit dem Baufortschritt organisiert.“

Die nun begonnenen Arbeiten an der Nordanlage sind Teil des „Sportprogramms 2024“, das die Stadt im vergangenen Jahr beschlossen hatte. Es sieht vor, dass Leipzig für Investitionen in die Sportinfrastruktur – darunter zahlreiche Sanierungen und mehrere Neubau-Projekte – bis 2024 jährlich zwei Millionen Euro an Eigenmitteln aufbringt. Weitere Maßnahmen für die Nordanlage sind bis auf weiteres nicht geplant.

Seit 2007 wird die Anlage sukzessive zu einem professionellen Trainingszentrum für Leichtathletik und Judo ausgebaut. Für beide Sportarten ist die Nordanlage Bundesstützpunkt des Deutschen Olympischen Sportbundes, an denen das Training von A- bis D-Kaderathleten ermöglicht und organisiert wird. Die Judoka, die in der angrenzenden Halle trainieren, sind von den Bauarbeiten nicht betroffen: „Während für Judo am Standort bereits sehr gut infrastrukturelle Bedingungen geschaffen wurden, entspricht der Zustand der Leichtathletikanlagen zum Teil noch nicht den notwendigen Anforderungen“, so Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke).

Von Christian Neffe

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