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Sanogo-Sause gleich zum Auftakt - Neuzugang rettet Energie Cottbus Remis

Sanogo-Sause gleich zum Auftakt - Neuzugang rettet Energie Cottbus Remis

Binnen acht Minuten hat Neuzugang Boubacar Sanogo schon beim Saisonstart den FC Energie Cottbus glücklich gemacht. Der Angreifer wendete im Alleingang die schon verloren geglaubte Partie am ersten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga beim Geheimfavoriten FC Ingolstadt.

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FC Ingolstadt 04 - Energie Cottbus am Freitag (3. August 2012) im Audi Sportpark in Ingolstadt (Oberbayern). Ümit Korkmaz (l.) von Ingolstadt kämpft mit Konstantin Engel von Cottbus um den Ball.

Quelle: dpa

Ingolstadt. Am Ende durften sich die Cottbuser über ein 2:2 (0:2) und der Matchwinner über seinen Doppelpack in der Schlussphase (80./88.) freuen.

„Ich bin sehr glücklich über die beiden Tore. Es war ein guter Einstand für mich“, sagte Sanogo, dessen Einsatz auf der Kippe gestanden hatte. Nachdem er sich bei der Generalprobe gegen West Ham United am Knie verletzt hatte, klappte es aber doch noch. Und so konnte Cottbus-Coach Rudi Bommer derselben Startelf wie beim respektablen 2:2 gegen den englischen Erstligisten vertrauen.

Allerdings sah es in Ingolstadt lange Zeit alles andere als vielversprechend aus. „Mit der ersten Halbzeit war ich absolut nicht zufrieden“, betonte Bommer: „Wir haben viel zu passiv gespielt.“

Die Konsequenz: Schon in der 18. Minute musste Thorsten Kirschbaum im Energie-Tor das erste Tor der neuen Spielzeit im Unterhaus hinnehmen. Ingolstadts Kapitän Stefan Leitl hatte sich selbst den Ball vorgelegt, Energie-Spielführer Uwe Möhrle und sein Innenverteidiger-Kollege Uwe Hünemeier gaben keine gute Figur ab. Doch damit nicht genug: Leitl ließ sich neun Minuten später auch einen Elfmeter nicht nehmen und erhöhte nach einem Handspiel von Ivica Banovic auf 2:0. „Du nimmst Dir in der Saisonvorbereitung so viel vor und dann bekommst Du gleich zwei Gegentore. Das ist brutal“, meinte Kirschbaum.

Es schien auch lange Zeit, als wäre die Vorentscheidung damit schon gefallen. Sanogo hatte direkt nach dem ersten Gegentor aus spitzem Winkel von der rechten Seite den Ingolstädter Torwart Ramazan Özcan geprüft. Zählbares sprang aber nicht heraus. Auch nach dem Seitenwechsel nicht, als sich vor allem Daniel Adlung mühte, die Gäste wieder zurück ins Spiel zu bringen.

Es drohte sich schon die magere Bilanz von 30 Toren in den 34 Spielen der vergangenen Saison fortzusetzen, als Sanogo das machte, wofür er von den Cottbusern mit einem Vertrag ausgestattet wurde: Tore schießen. Beide per Kopfball, beide nach einem Eckball. Und das, nachdem Sanogo im Dezember für AS St. Étienne sein letztes Pflichtspiel bestritten hatte. „Ich freue mich für Sanogo“, sagte Bommer, musste allerdings mit Blick auf den Spielausgang auch einräumen: „Am Ende war es ein glückliches Unentschieden für uns.“

dpa

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