Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Sanogo sei Dank: Cottbus erkämpft 2:2-Remis im Spitzenspiel der zweiten Liga

Sanogo sei Dank: Cottbus erkämpft 2:2-Remis im Spitzenspiel der zweiten Liga

Tabellenspitze verpasst - Serie gewahrt: Dank eines furiosen 2:2 (0:1)-Unentschiedens im Topspiel gegen den FSV Frankfurt bleibt Energie Cottbus in der 2. Fußball-Bundesliga weiter ohne Niederlage.

Voriger Artikel
Chemnitzer FC verdient sich Sieg beim VfB Stuttgart II
Nächster Artikel
Verfassungsschutz hat Anhänger von Lok Leipzig und Chemnitzer FC im Visier

Uwe Hünemeier (v) von Energie Cottbus und der Frankfurter Moise Bambara prallen im Zweikampf zusammen.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Cottbus. Zum gefeierten Akteur avancierte am Freitagabend Stürmer Boubacar Sanogo, der den Lausitzern in der Nachspielzeit per Kopf den Punkt rettete (90.+1). „Wir haben richtig Moral gezeigt“, meinte Mittelfeldspieler Marc Andre Kruska, dem der 1:1-Ausgleich (51.) gelungen war. Michael Görlitz (45. Minute) und Tim Heubach (87.) hatten die Gäste aus Hessen zweimal in Führung geschossen.

Durch die Punkteteilung verpassten sowohl die Lausitzer als auch die Frankfurter den Sprung auf Platz eins im Unterhaus. Mit elf Punkten rangiert der FCE weiter auf Tabellenrang zwei, einen Zähler hinter Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen sind erst an diesem Samstag gegen Jahn Regensburg an der Reihe. „Wichtig ist, dass wir am Ende etwas mitgenommen haben“, meinte Uwe Hünemeier. Daniel Adlung sah es ähnlich: „Auch dieser Punkt kann wichtig sein.“

Dass es nicht drei Zähler geworden sind, lag vor allem an der kompakten Defensive von Frankfurt. „Ich denke, wir haben in der 1. Halbzeit viel Druck gemacht, und hätten eigentlich in Führung gehen müssen“, resümierte Kruska. „Dann kriegen wir ein dummes Tor vor der Halbzeit, kommen aber sehr gut zurück, und kassieren wieder ein Tor durch eine Standardsituation. Wir hätten den Sieg verdient gehabt.“

Sanogo war vor 10 653 Zuschauern im Stadion der Freundschaft drauf und dran, zum tragischen Helden zu werden. Schon in der 6. Minute scheiterte der Neuzugang am Pfosten, in der 88. Minute klatschte ein Kopfball des Ivorers an die Querlatte.

Auch der dritte Versuch in der Nachspielzeit ging an den Pfosten - von dort zur großen Erleichterung der Truppe von Coach Rudi Bommer aber über die Linie. „Wir hatten Probleme, gegen die gut gestaffelten Frankfurter durchzukommen“, fand der Trainer, der sich letztlich aber mehr über den gewonnen Punkt zu freuen schien, als sich über die zwei verpassten Zähler zu grämen.

Schon vor dem Match hatte Bommer seine Schützlinge vor den abwehr- und konterstarken Gästen gewarnt. Die Kaltschnäuzigkeit stellte der FSV sowohl beim 1:0 durch Görlitz nach einer Flanke von Nils Teixeira unter Beweis, als auch beim 2:1 durch Abwehrspieler Heubach, der eine Hereingabe per Kopf verwertete. Der ersten Ausgleich gelang Kruska nach einem schönen Doppelpass mit Marco Stiepermann, ehe Sanogo mit Saisontor fünf für einen versöhnlichen Abschluss sorgte.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.