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Schöne Derbyzeit um "Ost-Meisterschaft" beginnt: Cottbus kontra Aue - Sanogo ist fit

Schöne Derbyzeit um "Ost-Meisterschaft" beginnt: Cottbus kontra Aue - Sanogo ist fit

Cottbus und Aue eröffnen die Derby-Zeit in der 2. Fußball-Bundesliga. Mit dem FC Energie, dem FC Erzgebirge, Dynamo Dresden, dem 1. FC Union und ein Stück auch Hertha BSC bewerben sich gleich fünf Vereine um die „Ost-Meisterschaft“ in der zweiten Etage des deutschen Profifußballs.

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Rudi Bommer, Trainer des FC Energie Cottbus.

Quelle: Rolf Vennenbernd

Cottbus/Aue. „Derbys sind natürlich immer etwas Besonderes. Das spürt man im ganzen Umfeld“, erklärte Energie-Trainer Rudi Bommer vor dem Duell gegen die Erzgebirgler an diesem Freitag (20.30 Uhr).

Eigentlich ist Aue für den FC Energie ein Lieblingsgegner. Denn der letzte Erfolg der Sachsen im „Stadion der Freundschaft“ liegt bereits 6508 Tage zurück. Am 16. Oktober 1994 siegten die „Veilchen“ dort mit 2:0 in der Regionalliga Nord/Ost. Am 28. November 2010 kassierte Aue mit dem 0:6 zudem eine der bittersten Pleiten der Vereinsgeschichte. „Bei den Fans ist noch mehr Vorfreude zu spüren. Das Interesse der Medien ist noch größer“, skizzierte Bommer die Atmosphäre vor dem ersten Derby der Saison.

Doch gerade deshalb will der Cottbuser Chefcoach seine Profis eher ein bisschen bremsen: „Man muss aufpassen, dass man nicht überzieht.“ Nach dem Abschlusstraining am Donnerstag konnte Bommer bei seiner wichtigsten Personalie Entwarnung geben. Boubacar Sanogo, Doppeltorschütze beim 2:2 zum Saisonauftakt in Ingolstadt, kann nach auskurierten Nackenproblemen gegen Aue auflaufen. „Er hat keine Beschwerden mehr“, vermeldet der FC Energie. Wer neben Sanogo stürmt, ist offen.

Luxusproblem in der Offensive

Bommer schürt den Konkurrenzkampf, selbst etatmäßige Stammkräfte bleiben davon nicht verschont. „Das war in der vergangenen Saison nicht so. Da wusste die erste Elf, dass die Spieler dahinter doch nicht so stark sind.“ Auch Rückkehrer Stiven Rivic (27), der wie der Franzose Nicolas Farina (26) am Donnerstag Geburtstag feierte, macht Druck. Bommer sprach von einem „Luxusproblem in der Offensive“.

Ein Wiedersehen gibt es für Energie auch mit Vlad Munteanu, der in der Saison 2006/07 mit elf Toren in 33 Spielen in Cottbus zum Publikumsliebling geworden war. Jetzt trägt der Rumäne das Auer Trikot. „Er hat immer den Kopf oben und die notwendige Ruhe am Ball, dazu sehr gute Standards und stets das Auge für den Mitspieler“, beschrieb Erzgebirge-Coach Karsten Baumann seinen Offensivmann.

Beide Teams wollen sich nach dem Zittern um den Klassenverbleib in dieser Spielzeit wieder im Mittelfeld etablieren. Einen noch weitergehenden Blick nach oben wagen Energie wie auch Dynamo Dresden noch nicht. Zumindest der 1. FC Union formulierte das ferne Ziel, einmal in der 1. Liga spielen zu wollen. Auf einen Zeitpunkt aber wollen sich auch die „Eisernen“ noch nicht festlegen. Derbyzeit also wird zunächst weiter in der 2. Liga sein.

dpa

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