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Schon 1000 Tickets für Handball-Kracher zwischen Lok Pirna und HSV Hamburg verkauft

Schon 1000 Tickets für Handball-Kracher zwischen Lok Pirna und HSV Hamburg verkauft

Großer Handball in Dresden: In genau einer Woche empfängt der ESV Lok Pirna den deutschen Handball-Pokalsieger und Vizemeister HSV Hamburg. Knapp 1000 Karten sind für das Freundschaftsspiel bereits verkauft, insgesamt 3000 Fans würden in die klimatisierte Halle passen.

Dresden. „Wir freuen uns sehr auf das Spiel", sagte Lok-Spieler Robert Weiß am Freitag. „Und wir gehen davon aus, dass uns die Hamburger nicht auf dem Parkett abschlachten." Vielmehr erwarten die Pirnaer von den in Gala-Formation anreisenden Hanseaten, dass sie das Spiel zum Ausprobieren neuer Züge und Taktiken nutzen werden. „Wir hoffen so, an dem ein oder anderen Spieler vorbeizukommen und unsere Tore zu werfen." Verzichten müssen die Hamburger lediglich auf Stefan Schröder, der wegen einer Verletzung länger Zeit ausfällt. Die Stars Pascal Hens, Jogi Bitter und Torsten Jansen werden aber auf dem Spielfeld dabei sein, verspricht der Bundesligist.

Möglich wurde das Freundschaftsspiel durch einen persönlichen Kontakt von Lok-Manager Uwe Heller. Seine Frau arbeitet in der Firma von Pharma-Unternehmer und HSV-Präsident Andreas Rudolph. „Nach einem Anruf Anfang des Jahres konnten wir uns sogar einen Termin aussuchen", erinnert sich Heller. Dank des Hauptsponsors, der Ostsächsischen Sparkasse, wird die Partie nun am 30. Juli um 18.30 Uhr in der Dresdner Margon-Arena angeworfen. Rund um das Spiel gibt es ein attraktives Rahmenprogramm. Bereits um 17 Uhr treffen der LHV Hoyerswerda und der HSV Dresden aufeinander. Die Hamburger Handball-Stars stehen auch für Autogramme zur Verfügung, reisen aber direkt nach dem Spiel wieder ab. Eine spezielle Vorbereitung für das Duell mit dem Bundesligisten gebe es nicht, verriet Lok-Trainer Fritz Zenk, der die Pirnaer Drittligaspieler nach der Trennung von Norman Rentzsch auch in der kommenden Saison betreuen wird. Mit dem früheren Coach habe man sich inzwischen geeinigt. In zehn bis 14 Tagen sei „die Sache vom Tisch" und würde für beide Seiten zufriedenstellend ausgehen, so Manager Heller. Die Mannschaft sei fit, erklärte der Ex-Bad-Neustädter Fritz. Es gäbe - bis auf Peter Hasel, der das Spiel von der Zuschauertribüne verfolgen wird - keine Verletzten. Allerdings stehe noch nicht fest, ob die beiden Neuzugänge am Freitag schon spielberechtigt seien. Zur Mannschaft dazugekommen sind Torhüter Sven Grathwohl (bald 22, HBW Balingen-Weilstetten) und Henri Auer (bald 24). Der Skandinavier besitzt sowohl einen schwedischen wie auch einen finnischen Pass, spielte schon für die finnische Nationalmannschaft und stand zuletzt in Norwegen unter Vertrag. Für die neue Saison sei der ESV Lok nicht nur wegen des 300.000 Euro Etats gut gerüstet. Die Kraft- und Konditionsarbeit sei weitgehend abgeschlossen, nun werde Fritz mit seiner Mannschaft Taktik trainieren und hofft, beim Spiel gegen den HSV schon erste Früchte seiner Arbeit ernten zu können.

 

Bevor es soweit ist, kämpft der Drittligist am Wochenende in Glauchau um den Gü-Sport-Cup. Mit am Start: die SV Glauchau und die Zweitligamannschaft des EHV Aue.    

Anne-Kathrin Sturm

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