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"Schwarze Serie" reißt ab - Trainer-Zoff nach Cottbus-Sieg

"Schwarze Serie" reißt ab - Trainer-Zoff nach Cottbus-Sieg

Der FC Energie Cottbus hat nach drei Niederlagen in Folge mit dem 3:1-Heimsieg gegen den MSV Dusiburg am Samstag in die Erfolgsspur zurückgefunden. Doch trotz des Sieges und den Saisontoren Nr.

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Trainer Claus-Dieter Wollitz hat die Mannschaft von Energie Cottbus umgekrempelt.

Quelle: dpa

Cottbus. 22 und Nr. 23 für  FCE-Torjäger Nils Petersen kam es im Anschluss der Partie zum Zoff unter den Trainern. Im Mittelpunkt stand dabei der Wechsel des Cottbuser Angreifers Emil Jula zum MSV Duisburg.

FCE-Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz war immer noch stinksauer, dass der MSV wenige Tage vor dem DFB-Pokalhalbfinale mit dem Cottbuser Angreifer verhandelt und seine Verpflichtung noch vor dem Pokalspiel bekanntgegeben hatte. „Ein Unding zu diesem Zeitpunkt“, sagte Wollitz nach dem Spiel. MSV-Coach Milan Sasic reagierte verständnislos: „Wir haben aus dem ’kicker’ erfahren, dass Jula das Cottbus-Angebot abgelehnt habe und gehen könnte. Da haben wir reagiert. Das ist normal, das ist Marktwirtschaft.“

Wollitz legte dann noch nach. Es sei zudem respektlos gegenüber dem FC Energie, dass von Duisburger Seite wegen des Angriffes von MSV-Hooligans auf den Cottbuser Mannschaftsbus vor dem Pokalspiel kein einziges Wort der Entschuldigung in Richtung Lausitz geschickt worden war. Sasic reagierte nun ziemlich erregt: „Ich habe kein Verständnis für diese Diskussion. tut mir leid.“ Wort- und grußlos gingen beide auseinander.

Vorangegangen war eine  Partie, in der die Cottbuser in der ersten Halbzeit, „emotionlos und frustriert“ (Wollitz) gespielt hätten. Bessere Chancen hatte da noch Duisburg durch Exslager (10.) und Sahan (31.). Doch durch den Doppelschlag nach der Pause durch Petersen und Sörensen (47./50.) kamen die Cottbuser auf die Siegerstraße gegen die nun immer harmloser werdenen Duisburger. Die mussten sich dann noch  Sprechchöre aus der FCE-Fankurve anhören in Anspielung auf das Pokalfinale in Berlin: „Berlin, Berlin, was wollt ihr in Berlin.“

Die Gastgeber warteten mit einem Novum auf: Der 17-jährige Leonardo Bittencourt, der Sohn des früheren Cottbuser Publikumslieblings Franklin Bittencourt, erlebte seine Zweitliga-Taufe. Der Youngster spielte frech mit und war entscheidend beteiligt am dritten Cottbuser Treffer. „Sein Einsatz war nicht zufällig. Er hat ihn sich durch gute Trainingsleistungen verdient“, sagte Wollitz. FCE-Präsident Ulrich Lepsch blickte schon in die Zukunft: „Wir setzen langfristig auf ihn und bauen ihn behutsam auf.“

Mit dem Duisburg-Sieg im Rücken will Energie in den restlichen vier Saisonspielen weiter punkten. „Jetzt wollen wir auch die restlichen Partien gewinnen“, sagte Torjäger Petersen.

Wolfgang von der Burg, dpa

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