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Schwimmen: Scheck bleibt in Leipzig

Schwimmen: Scheck bleibt in Leipzig

Teilnehmer aus drei Nationen (Russland, Italien, Deutschland) sind beim internationalen DHfK-Schwimmfest zwar nicht rekordverdächtig. Aber der Stimmung unter den 300 Startern und im Schnitt stets 200 Zuschauern in der Uni-Halle tat dies keinen Abbruch.

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Siegerin Michelle Zehmisch (r.) wird von Nadine Ludwig (Chemnitz) gedrückt.

Quelle: Alexander Bley

"Außerdem war die Chance um so größer, dass das Preisgeld im Lande bleibt", meinte DHfK-Schwimm-Koordinator Achim Reuter.

Beim Hauptereignis, dem mit Spannung erwarteten KSW-Sprintcup, blieb die Siegprämie in einem Fall sogar in der Gastgeberstadt. Denn Michelle Zehmisch von der SSG Leipzig bewies über 50 m Freistil nicht nur starke Sprint-Qualitäten, sondern extremes Stehvermögen. Denn bei dem Ausscheidungsrennen mussten die jungen Damen im Drei-Minuten-Rhythmus ran. Im Final-Duell blieben die 13-jährige Michelle Zehmisch und die fünf Jahre ältere Chemnitzerin Nadine Ludwig übrig. Das Talent aus Leipzig wurde besonders laut angefeuert und sprintete zum Sieg - Michelle hatte im Juni als deutsche Jahrgangsmeisterin in Berlin bereits über 50 m Freistil überzeugt. Nun freute sie sich über den Sieger-Scheck von 1000 Euro.

Stefan Herbst musste aus privaten Gründen absagen - trotzdem standen vier Leipziger SSG-Männer im Achtelfinale. Tommi Wolst erreichte sogar das Halbfinale. Der 17-Jährige verpasste als Vierter hauchdünn die Preisgeld-Ränge, tröstete sich später aber mit einem Saturn-Gutschein. Das Finale "Jung gegen Alt" gewann der erfahrene Berliner Robin Backhaus (24) gegen den Potsdamer Tim-Thorben Suck (19). Der Sieger hat zwar die etwas schlechtere 50-m-Bestzeit, konnte Arme und Beine in den drei Minuten Pause jedoch gut lockern, weil er im Wasser blieb. Beide waren nach den vier Rennen in zehn Minuten fix und fertig. Backhaus meinte: "Das war ein super Vorbereitungs-Wettkampf auf die Kurzbahn-Saison. Ein ähnliches Rennen habe ich mal in Genf bestritten, heute waren die Pausen noch kürzer. Die Schmerzen im Finale waren fast unmenschlich." fs/bly

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.10.2013

Frank Schober

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