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Sechs LKC-Boote für EM und WM qualifiziert

Sechs LKC-Boote für EM und WM qualifiziert

"Das war eine dramatische Qualifikation", sagte Kanuslalom-Stützpunkttrainer Frithjof Bergner, als er gestern Abend aufatmen konnte. Sechs Leipziger Boote haben sich nach den vier Rennen in Markkleeberg und Augsburg für die EM im Juni in Krakow und die WM im September in Prag qualifiziert.

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Cindy Pöschel steigert sich in Augsburg und wird Ranglisten-Zweite.

Quelle: Christian Nitsche

"Wir mussten bis zum Schluss gewaltig kämpfen, weil wir nicht mit der idealen Ausgangsposition nach Augsburg gefahren sind. Außerdem gab es organisatorische Pannen. Dadurch wurde der Zeitplan nicht eingehalten. Die Sportler standen ewig am Start und wussten nicht, wann es weitergeht", monierte Bergner, der das Fazit zog: "Ende gut, fast alles gut."

Bei den Frauen konnte Cindy Pöschel im K1 mit den Plätzen eins und zwei auf dem Eiskanal das Ruder nach einem durchwachsenen ersten Wochenende noch rumreißen. Sie wurde ebenso Ranglisten-Zweite wie Lena Stöcklin im C1. Bei den Männern lösten Jan Benzien (2.) und Franz Anton (3./alle LKC) ihr Ticket im C1, beide wurden zudem Ranglistensieger im C2. Als sechstes Leipziger Boot stehen Eric Mendel/Alexander Funk dank ihres gestrigen Sieges im EM-Team. Beide trainieren am hiesigen Stützpunkt und starten für Bad Kreuznach. Eventuell gibt es für beide nach der EM noch ein Stechen mit David Schröder/Frank Henze, die verletzungsbedingt fehlten. Als Nummer vier qualifizierten sich Paul Böckelmann (K1) und Mathias Westphal/Paul Jork im C2 (alle LKC) für die Weltcups.

"Ich wollte mich auf keinen Fall wehrlos aufgeben. Ich musste Gas geben und habe endlich weniger Fehler gemacht", freute sich Cindy Pöschel. Frithjof Bergner zollte ihr ein dickes Lob: "Sie hat Nervenstärke bewiesen, das war in früheren Jahren nicht so. Cindy hat an ihre starken Weltcup-Auftritte 2012 angeknüpft."

"Der Puls ging ins Unermessliche. Das war die spannendste Quali, die ich jemals gefahren bin", sagte Franz Anton, dem nach zwei dritten Plätzen ein großer Stein vom Herzen fiel. Damit steigerte er sich im C1 noch vom vierten auf den dritten Gesamtrang: "Weil Markkleeberg für mich nicht optimal lief, wurde der Druck enorm groß." Zudem sei das Gefühl unter der Woche in Augsburg nicht so gut gewesen: "Im Wettkampf lief es zum Glück besser, aber am Samstag hatte ich noch zwei Berührungen, die mich zurückwarfen." Gestern gab es ein ewiges Hin und Her am Start, ob sein größter Kontrahent Nico Bettge aus Magdeburg nun im A- oder B-Endlauf starten durfte. Anton versuchte ruhig zu bleiben und leistete sich diesmal nur eine Berührung.

Am Samstag spielte ihm ein wenig in die Hände, dass Klubkollege und Zweierpartner Jan Benzien mit Platz fünf sein schlechtestes Rennen ablieferte. Benzien konnte dies aufgrund der sehr guten Ausgangsposition verschmerzen - er war schon am Samstag durch. Der Altmeister meinte: "Insgesamt hat es ganz gut gepasst. Aber vor allem im C2 müssen wir noch konstanter werden, um international mitzuhalten."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.04.2013

Frank Schober

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