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Sekt und Selters für Leipziger GP3-Piloten Kirchhöfer im heißen Finale

Sekt und Selters für Leipziger GP3-Piloten Kirchhöfer im heißen Finale

Es ist genau das eingetreten, was Leipzigs Motorsport-Überflieger Marvin Kirchhöfer (20) vor dem heißen Formel-1-Finale und seinen abschließenden GP3-Rennen in Abu Dhabi zu LVZ-Protokoll gab.

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Sektdusche für alle: Marvin Kirchhöfer, Dean Stoneman und Dino Zamparelli (v.l.).

Quelle: Sam Bloxham

Abu Dhabi/Leipzig. Silberpfeil-Pilot Lewis Hamilton ("Der ist abgebrüht und extrem kampfstark") hat sich am Sonntag zum zweiten Mal die Krone der Königsklasse aufgesetzt. Und Kirchhöfer, im Boliden fürs französische ART Grand-Prix-Team unterwegs, verteidigte als Serien-Neueinsteiger den Bronzeplatz. "Mein großes Ziel ist es, unter den Top 3 zu bleiben."

Dabei wurden dem schon in der Vergangenheit mehrfach geehrten Nachwuchs-Champion in der Wüstenstadt prickelnder Sekt und stille Selters gereicht. Denn der heimliche Traum, doch noch auf der Zielgeraden das Tafelsilber einzufahren, erfüllte sich trotz perfekter Ausgangslage nicht. Im ersten Rennen raste Marvin Kirchhöfer vom Spitzenplatz aus auf Rang zwei und verlor das Kopf-an-Kopf-Duell mit dem Briten Dean Stoneman (Koiranen). Dritter wurde Dino Zamparelli (GB/ART). Den Gesamtsieg hatte Alex Lynn (GB/Carlin) bereits vor dem Finale klar gemacht. Die Runden der Wahrheit sollten gestern folgen. Aber Kirchhöfers Wagen streikte, kein Einzelfall in dieser Saison.

"Marvins Auto wurde wegen technischer Probleme in der Startaufstellung zurückgeschoben und er musste aus der Boxengasse dem Feld hinterherfahren", schilderte Vater und Hauptsponsor Uwe Baade das Szenario der misslichen Art. Zwar konnte der Junior noch von Position 22 auf Rang elf brettern, doch Zählbares sprang nicht heraus. Stoneman seinerseits schaffte nur eine Runde. Zum Notieren: Meister wurde nach insgesamt 18 Rennen Lynn mit 205 Punkten vor Stoneman (163) und Kirchhöfer (161).

Im Anschluss an die GP3-Vorstellung wartet eine exzellente Probefahrt. Marvin Kirchhöfer wird am Mittwoch für Hilmer-Motorsport Gas geben. Der GP2-Rennstall kooperiert mit dem Formel-1-Team Force India Mercedes, für das Nico Hülkenberg am Steuer sitzt. Der 27-jährige Rheinländer wurde 2009 Meister der GP2-Serie und debütierte 2010 für Williams in der Formel 1. Gestern holte Hülkenberg als Sechster noch einmal WM-Punkte und landete auf Gesamtplatz neun.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.11.2014

Kerstin Förster

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