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Selbstvertrauen bei Uni-Riesen spürbar

Selbstvertrauen bei Uni-Riesen spürbar

Eines muss man den Uni-Riesen lassen: Auch in den Phasen, als es sportlich am schlechtesten lief, waren die USC-Basketballer weit entfernt von Selbstzerfleischung.

"Das hat es die ganze Zeit erträglich gemacht. So richtig ist aber der Spaß jetzt zurückgekehrt, seit wir befreit aufspielen und auch wieder gewinnen", meint André Spalke, der bei Cheftrainer Ivan Vojtko kaum Einsatzzeiten bekam, aber nun unter Martin Scholz wie in alten Pro-B-Zeiten wieder eine feste Größe der acht Spieler starken Rotation ist.

Beim überraschenden Auswärtssieg vergangene Woche in Cuxhaven stand Spalke 13 Minuten auf dem Parkett und steuerte sechs Punkte bei. "Wir spielen jetzt mit viel mehr Selbstvertrauen, was man auch an unserer verbesserten Freiwurf-Quote sieht", meint der 30-Jährige, der heute (19 Uhr, Arena) im drittletzten Heimspiel gegen Kirchheim auf den dritten Sieg in Folge hofft, ehe es am Sonntag nach Jena geht. Das Selbstvertrauen sei mit dem Trainerwechsel gekommen. "Martin lässt uns einfach spielen. Das hat schon unheimlich viel gebracht. Auch wenn wir individuell nicht so stark besetzt sind, haben wir doch eine homogene, dynamische und konditionell starke Mannschaft. In Cuxhaven waren wir immer einen Schritt schneller als der Gegner." Der ein Jahr ältere Coach sieht die Sache so: "André ist häufig Trainingsweltmeister und hat dann im Spiel ein Kopfproblem. Bei Ivan Vojtko musste er immer damit rechnen, nach einem Fehlwurf ausgewechselt zu werden. Ich habe ihm diese Angst genommen."

Spalke meint trotz des nahen Abstieges, dass der Sprung in die Pro A richtig war. "Für den Standort hat es auf jeden Fall Sinn gemacht, auch wenn vieles falsch gelaufen ist." Der gebürtige Leipziger glaubt, dass alle Beteiligten die richtigen Lehren gezogen haben: "Zum Beispiel sollte man nicht darauf vertrauen, wie erfolgreich jemand woanders war." Damit meint er Coach Vojtko, der eine Erfolgs-Vita hatte, mit den Leipziger Umständen aber nicht zurechtkam. USC-Chef Werner Scholz ist optimistisch, dass der Basketball-Standort Leipzig erhalten werden kann. "Wir werden eine Lizenz für die Pro B beantragen, alles andere wäre vermessen. Aber jeder weitere Sieg in der Pro A tut uns gut."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.03.2013

Frank Schober

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