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Serie hält: L.E. Volleys kämpfen sich gegen Durmersheim auf Rang drei der 2. Liga vor

Serie hält: L.E. Volleys kämpfen sich gegen Durmersheim auf Rang drei der 2. Liga vor

Die L.E. Volleys haben am Sonnabend vor rund 260 Besuchern ihren 6. Sieg in Folge eingefahren. Mit 3:0 bezwangen sie in der heimischen Brüderhalle den TuS Durmersheim und sind nunmehr trotz eines Spieltages weniger als die beiden Erstplatzierten (Mendig und Delitzsch) auf dem 3. Platz der Tabelle angekommen.

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Erik Wichert hebt die Arme zum Jubel.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Der Kampf um die Meisterschaft ist damit so eng wie schon lange nicht mehr und gleich vier Teams haben noch Chancen auf den Titel.

Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes und spannendes Spiel der beiden Tabellennachbarn. Das klare 3:0 täuscht dabei etwas über den Spielverlauf hinweg. Am Ende entschieden die L.E. Volleys das Spiel kämpferisch und mit zwingenderen Aufschlägen, einem besseren Block sowie weniger eigenen Fehlern für sich.

Beide Teams starteten konzentriert in den ersten Satz, glänzten vor allem in der Feldabwehr, was dem Publikum lange, attraktive Ballwechsel bescherte. Die L.E. Volleys begannen mit Zuspieler Lyubomir Velichkov auf der ungewohnten Annahme/Außen-Position, die er gut besetzte.

Die Leipziger erarbeiteten sich im Laufe des Satzes wiederholt bis zu vier Punkte Vorsprung. Doch die Durmersheimer konterten erfolgreich. Sie machten vor allem dem wackelnden Annahmeriegel der Hausherren zu schaffen. Mit einem Hammerangriff markierte Erik Wichert dann aber das 24:23 zum ersten Satzball. Eder Pinheiro, der für Christian Jende gekommen war, verwandelte diesen mit einem Ass zum 1:0 für die Volleys.

Im zweiten Durchgang zogen die Gäste ab dem 5:5 davon und machten sechs Punkte in Folge. Bei den L.E. Volleys häuften sich in dieser Phase die Missverständnisse, die Annahme geriet durch eine Flatteraufschlagserie unter Druck und Leipzigs Angreifer machten keine Punkte.

Trainer Steffen Busse brachte mit Routinier Axel Roscher für Velichkov etwas mehr Ruhe ins Leipziger Spiel und die Volleys kämpften sich zurück ins Match. Mit guten Aufschlägen und dem bewährten Block hatten sie beim 13:13 wieder ausgeglichen und beim 24:21 den ersten Satzball. Doch auch in diesem Satz wurde es noch einmal eng. Erst beim 28:26 beendete Andi Klingbeil mit einem Block den Satz siegreich für die Hausherren zum 2:0.

Satz drei glich den beiden ersten. Die Abwehrreihen hielten den Ball lange im Spiel und bis zum 15:15 blieb es ausgeglichen. Dann zogen die Gastgeber an. Klingbeil servierte vorbildlich im Aufschlag und vor allem Wichert setzte sich im Angriff immer mehr durch.

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Hannes Höpfner wird vor dem Publikum verabschiedet. Er verlässt das Team gesundheitsbedingt.

Quelle: Christian Nitsche

Beim 22:17 kam Hannes Höpfner, der in der Satzpause vom Verein wehmütig verabschiedet worden war, für Roscher. Er wurde von den Fans jubelnd zu seinem letzten Auftritt begrüßt und gefeiert. Mit seinem Angriff beim 24:23, der vom Gästeblock ins Aus sprang, machte er dann auch noch den Satz- und Matchball klar und den 3:0-Sieg der L.E. Volleys amtlich.

Besser hätte man ein Drehbuch nicht schreiben können. So kann Hannes Höpfner sich nun erhobenen Hauptes und in aller Ruhe um seine Gesundung kümmern. Vielleicht klopft er ja anschließend wieder bei den L.E. Volleys an. Dort sei er jederzeit willkommen, teilte der Verein mit.

Die Volleys haben, wie die gesamte Liga, nun ein Wochenende spielfrei und können sich auf das „Spiel des Jahres“ vorbereiten. Am 11. März empfängt der Tabellendritte dann den Tabellenzweiten GSVE Delitzsch um 20 Uhr zum Derby in der Leipziger Brüderhalle. Der Gewinner dieses Matches wird einen großen und wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft machen.

r.

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