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Sieben Spitzenkanuten schaffen sicheren Sprung ins Weltcup-Team

Tina Dietze im Aufwind Sieben Spitzenkanuten schaffen sicheren Sprung ins Weltcup-Team

Sieben deutsche Spitzenkanuten haben ihre Startplätze beim Heim-Weltcup in Duisburg Ende Mai sicher und dürfen mehr denn je auf eine Olympia-Teilnahme in Rio hoffen.

Tina Dietze (r.) und Franziska Weber im Wettkampf. Beide haben die Qualifikation in Duisburg geschafft (Archivbild).

Quelle: dpa

Leipzig. Sieben deutsche Spitzenkanuten haben ihre Startplätze beim Heim-Weltcup in Duisburg Ende Mai sicher und dürfen mehr denn je auf eine Olympia-Teilnahme in Rio hoffen. Drei Wochen nach einem Quartett um Canadier-Ass Sebastian Brendel qualifizierten sich zum Abschluss der nationalen Rennsport-Ausscheidung des Deutschen Kanu-Verbandes drei weitere Athleten. Kajak-Zweier-Weltmeister Max Rendschmidt sowie dessen Disziplinkollegen Tom Liebscher und Verena Hantl schafften es am Wochenende mit starken Leistungen direkt zum ersten internationalen Kräftemessen des Jahres am Niederrhein.

Bereits zum Auftakt der nationalen Qualifikation im April hatten neben Olympiasieger Brendel auch Franziska Weber, Ronald Rauhe und Max Hoff (alle Kajak) den Sprung in die Weltcup-Mannschaft geschafft. Insbesondere Brendel im Canadier-Einer und Hoff im Kajak-Einer gelten als ausgemachte Gold-Hoffnungen des Deutschen Kanu-Verbandes.

Beim Weltcup vor eigener Kulisse wird der Deutsche Kanu-Verband allerdings mit einem deutlich größeren Team an den Start gehen. Die zuletzt erkrankte Zweier-Olympiasiegerin Tina Dietze darf daher nach ordentlichen Auftritten am Wochenende bei der Quali in Duisburg ebenso mit einer Nominierung durch Bundestrainer Reiner Kießler rechnen wie beispielsweise K2-Weltmeister Marcus Groß. „Das war ein guter Einstieg für mich. Aber ich habe auch gemerkt, dass bis zur Top-Leistung noch etwas fehlt. Jedes Rennen steckt mir in den Knochen“, sagte Tina Dietze am Sonntag nach Platz zwei im Finale über 250 Meter. Zuvor hatte die 28-Jährige den sechsten Platz über 500 Meter belegt, der Wind kam in die Quere. Am Sonnabend gewann die Zweier-Olympiasiegrin von London die Sprintdistanz.

Der Trainerrat wolle das Weltcup-Aufgebot am Montag nominieren, teilte der Verband mit. Direkt im Vorfeld des Heim-Weltcups geht es für die deutschen Kanuten bei einer Nachqualifikation noch um mehrere Olympia-Quotenplätze, die sie bei der WM 2015 verpasst hatten.

LVZ/ K.F.

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