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Sieg im Derby gegen Halle: Icefighters Leipzig verteidigen den Meistertitel

Sieg im Derby gegen Halle: Icefighters Leipzig verteidigen den Meistertitel

Die Leipziger Icefighters haben die Meisterschaft in der 3. Eishockeyliga geholt! Im Derby gegen die Saale-Bulls aus Halle punkteten die Jungs um Trainer Manfred „Mannix“ Wolf mit 3:1 (1:0; 0:0; 2:1).

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So sieht eine Meisterfeier bei den Leipziger Icefighters aus. Der Sieg ist da, die Party steht noch aus, das Bild ist vom Vorjahr.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Bereits im Vorjahr hatte das Leipziger Team die Oberliga Ost dominiert und den Meistertitel klar gemacht. Gut 2200 Zuschauer sahen die Partie, davon etwa 700 bis 800 Fans aus Leipzig.

Nach dem Anbully gönnte sich Marvin Miethke ein um einen Tag verspätetes Geburtstagsgeschenk und brachte die Icefighters mit dem 1:0 in Führung (5. Minute). Troy Bigam, unterwegs im Dress der Saale-Bulls, wurde für zwei Minuten vom Eis geschickt. Er hatte einem Mitspieler das Bein gestellt. Ohne weitere Änderungen an der Anzeigentafel ging es in die Pause. „Wir waren das bessere Team heute Abend. Das war schon relativ früh abzusehen“, freute sich André Krüll, Geschäftsfüher der Icefighters.

Im zweiten Durchgang hielten die Goalies Sebastian Staudt (Leipzig) und Patrick Glatzel (Halle) ihre Gehäuse sauber. Dennis Fominych musste kurzzeitig wegen eines zu hoch gehaltenen Stocks von auf die Bank. Kaum waren die Icefighters wieder vollzählig, flog Tom Fiedler runter. Der Unparteiische kreidete ihm ein Zeitspiel an. „Im zweiten Drittel war Halle noch am stärksten, konnte uns aber nicht wirklich gefährlich werden.“

Kaum lief das letzte Drittel, spielten die gastgebenden Hallenser in Unterzahl. Florian Eichelkraut nutzte die Chance. Nach Vorbereitung durch Ziga Svete und Jannik Striepeke jagte er den Puck in Glatzels Maschen und baute damit die knappe Führung der Leipziger in der 42. Minute aus. Eichelkraut war es auch, der den Vorsprung in der 50. Minute vergrößerte. Fabian Hadamik (Beinstellen) und Felix Linden (Behinderung) mussten sich im Anschluss noch für jeweils zwei Minuten von den Strapazen der Saison erholen. Die Überzahlsituation nutzte Troy Bigam in der 56. Minute zum Ehrentreffer für die Saale-Bulls.

Eine gute Minute vor Schluss machte Halles Keeper dann Platz für einen siebten Feldspieler. Er überlegte es sich anders, stand wieder vor dem Netz um dann doch erneut für einen siebten Mann auf dem Eis von der Fläche zu verschwinden. Doch alles taktieren sollte nichts nützen. Mit 3:1 gewannen die Leipziger Icefighters die Partie und verteidigten damit vorfristig ihren Meistertitel.

Der Titel ist sicher, doch ein Heimspiel in der regulären Saison steht noch an. Und auch das hat es in sich. Erfurt schaut in der Tauchaer Fexcom-Arena vorbei. „Die Partien gegen die Black Dragons sind immer hart umkämpft“, weiß Krüll. „Aber für unsere Zuschauer bedeutet das ein packendes Eishockeyspiel.“ Fans sollten sich zeitnah Tickets sichern, bei den letzten Begegnungen war das Zelt stets ausverkauft. „Noch gibt es Karten.“ Los geht es am Sonntag um 18 Uhr.

joka

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