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Sieg in Flensburg war Balsam für Magdeburger Handball-Seele

Sieg in Flensburg war Balsam für Magdeburger Handball-Seele

Während die Profis des SC Magdeburg die kleine Handball-Sensation lautstark auf dem Parkett feierten, suchte der neue Trainer Frank Carstens zunächst Ruhe in der Kabine.

Flensburg/Magdeburg. Mit dem 33:29-Sieg bei der SG Flensburg-Handewitt setzte der ostdeutsche Traditionsverein in der Bundesliga gleich in seinem ersten Saisonspiel ein Ausrufezeichen. „Genau das hat die Magdeburger Handball-Seele nach den letzten Jahren gebraucht“, sagte Magdeburgs Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt am Tag nach dem Erfolg gegen den Vorjahresdritten.

Nach den Jubelfeiern auf dem Parkett versammelte Coach Carstens seine Jungs in der Kabine. „Es gab eine kleine Ansprache. Der Trainer war sehr gelöst. Nach sieben Wochen Vorbereitung will man sehen, wo man steht. Wir müssen jetzt versuchen, diese Leistung zu kompensieren“, erklärte Schmedt, der bereits die kommende Aufgabe im Blick hatte. Am Samstag (19.00 Uhr) müssen die Magdeburger beim Titelfavoriten HSV Hamburg antreten.

Gewarnt sind die Hanseaten auf jeden Fall, immerhin haben sie ihr erstes Auswärtsspiel zum Saisonsstarte bei FA Göppingen mit 30:32 verloren. „Nach der Leistung in Flensburg wird Hamburg die Magdeburger nicht unterschätzen. Trainer Frank Carstens hat die Mannschaft taktisch perfekt eingestellt. Das war beeindruckend, wie das Team als Mannschaft funktioniert hat“, urteilte der ehemalige Magdeburger und heutige Sport1-Experte Stefan Kretzschmar.

Dass sich der HSV Hamburg und die Magdeburger nun auf Augenhöhe begegnen, davon wollte Schmedt nichts wissen: „In Hamburg haben nur wenige Mannschaften etwas geholt. Dennoch fahren wir mit Selbstbewusstsein dort hin.“

„Mann des Spiels“ in Flensburg war Magdeburgs Neuzugang Jure Natek (Chambéry Savoie HB/Slowenien). Der Rückraumspieler erzielte zehn Tore. Glückwunsche für eine gelungene Personalpolitik wollte Schmedt allerdings nicht für sich allein einheimsen. „Wir stimmen das alles als Trio mit Geschäftsstellenleiter Steffen Stiebler und Trainer Carstens ab. Klar, es war Jures erstes Bundesligaspiel und es war gut, aber er muss auch zeigen, dass er diese Leistung über einen längeren Zeitraum bringen kann.“

Lob für den Neuzugang gab es auch von Mitspieler Fabian van Olphen: „Jure und unser Torwart Gerrit Eijlers haben eine Weltklasseleistung geboten.“ SCM-Geschäftsführer Schmedt meinte dennoch: „Die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Das war ein Fingerzeig - nicht mehr und nicht weniger.“

dpa

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