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Siegerpodest beim Sundschwimmen 2013 wie bei der Spartakiade 1987

Siegerpodest beim Sundschwimmen 2013 wie bei der Spartakiade 1987

Die drei Leipziger Freunde Stefan Herbst, Jarno Wittig und Uwe Bodusch standen genau 26 Jahre nach der Stadtspartakiade Leipzig wieder gemeinsam auf dem Siegerpodest.

1987 lautete über 100 m Rücken der Altersklasse 9 die Reihenfolge Wittig vor Herbst und Bodusch. Am Strelasund im Jahre 2013 wurde die Reihenfolge ein wnig durchgemischt: Nun stand Favorit Herbst in der Altersklasse II auf dem obersten Treppchen - gefolgt von Bodusch und Wittig, dessen Teilnahme im Frühjahr wegen eines Bandscheibenvorfalls lange Zeit ungewiss war.

Das Trio fühlt sich seit der Kindheit eng miteinander verbunden. Als Bodusch und Wittig während des Abiturs ihre Karriere beendeten, wurden sie die größten Fans von Herbst, der es neben zahlreichen deutschen Meistertiteln auf drei Olympiateilnahmen und EM-Gold brachte.

Am Sundschwimmen konnte der 35-Jährige im Gegensatz zu seinen besten Freunden bislang nie teilnehmen, weil er sich im Sommer stets auf internationale Höhepunkte vorbereitete. Doch inzwischen studiert Herbst in München Sport - und konnte nun endlich einmal an Deutschlands ältestem Langstreckenschwimmen teilnehmen. Dabei setzte der Freistil- und Rückenspezialist die Leipziger Siegesserie der vergangenen 23 Jahre fort, nachdem zuvor schon Holger Maiwald, Ralph Färber und Toni Franz im Sund triumphiert hatten. Herbst benötigte bei für ihn ungewohnten 19 Grad Wassertemperatur, leichtem Rückenwind sowie wenigen Wellen für die 2315 Meter 28 Minuten und meinte: "Das Tempo war gemütlich." Offiziell hat er seine Karriere noch nicht für beendet erklärt. Zu dem Thema sagte er in seiner unnachahmlichen Art: "Warum sollte ich? Ich habe auch nie erklärt, dass ich angefangen habe." National will der amtierende Kurzbahn-Meister über 50 m Rücken im November vielleicht wieder mitmischen.

Mit Andrea Müller und dem 52-jährigen Holger Maiwald standen zwei weitere Post-Schwimmer in den Altersklassen auf dem Treppchen. Dabei verblüffte Maiwald mit der Aussage, dass er von Altefähr nach Stralsund mit jedem Arm genau 873 Züge benötigt hat. Diese zählt er schon seit Jahren. Während sich fast alle unterwegs fragen, ob sie die Hälfte schon hinter sich gebracht haben, weiß der erfahrene Sachse immer, wie weit er ist und wann der Endspurt beginnen sollte.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.07.2013

Frank Schober

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