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Silber-Jubel für Leipzigerin Freyer und Punzel aus Dresden

Wasserspringen Silber-Jubel für Leipzigerin Freyer und Punzel aus Dresden

Ein Duo aus Leipzig und Dresden glänzt bei den Europameisterschaften in Kiew: Überraschend holten Friederike Freyer vom SC DHfK Leipzig gemeinsam mit Tina Punzel eine Medaille für das DSV-Team - die einzige in einer olympischen Disziplin.

Europameisterschaft, Synchronspringen 3 Meter der Frauen in Kiew. Die Deutschen Frederike Freyer (l) und Tina Punzel in Aktion.

Quelle: dpa

Kiew. Am letzten Tag der Wasserspringer-EM in Kiew klappte es für das DSV-Team am Sonntag doch noch mit einer Medaille in einer olympischen Disziplin. Für diese Silberplakette sorgten etwas überraschend im Drei-Meter-Synchronspringen Friederike Freyer (20) vom SC DHfK Leipzig sowie die knapp zwei Jahre ältere Tina Punzel vom Dresdner SC, die erst seit diesem Jahr zusammen springen. Es war ein extrem spannendes Finale, in dem das deutsche Duo Nervenstärke bewies, bis auf kleine Wackler gut durchsprang und am Ende das Glück des Tüchtigen hatte. Der Abstand auf die Niederlande (3.) und Großbritannien (4.) betrug nur 0,3 und 0,6 Punkte. Souverän Gold sicherte sich das Duo aus Russland.

„Vor dem letzten Sprung wusste ich nicht, wie knapp es ist. Aber ich habe gespürt, dass es gut für uns läuft“, sagte die DHfK-Springerin, die vorher sehr nervös gewesen sei. „Das Einspringen lief nicht perfekt – und es war ja mein einziger Start hier. An Silber hatte ich nicht im Traum gedacht, nun sind wir sehr glücklich.“ Damit dürfte das Silber-Duo auch für die WM in Budapest gesetzt sein.

Eigentlich hatten Patrick Hausding und der Leipziger Stephan Feck ein Medaillen-Abo auf europäischer Bühne. Doch bereits am Samstag ist ihre Serie gerissen. „Wir haben diese Woche einige Medaillen liegenlassen, entsprechend hoch war der Druck für beide. Man hat erneut gesehen, dass sie verunsichert springen. Der Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit fehlt momentan“, sagte Bundestrainer Lutz Buschkow.

Bis zum Saisonhöhepunkt, der WM Ende Juli in Budapest, wartet noch viel Arbeit. Fecks neuer Trainer Andreas Becker meint: „Fecki sieht im Training gut aus, doch im EM-Finale fehlte das befreite Springen. Ich selbst weiß auch noch nicht genau, wie ich ihn im Wettkampf am besten anspreche. Dafür muss man einen Sportler über Jahre kennen.“ Dafür hatte sein Schützling Friederike Freyer die Nerven im Griff.

Insgesamt holte das DSV-Team in Kiew vier Medaillen - doch nur diese eine in einer olympischen Klasse.

Frank Schober

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