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Snetsinger überragt beim Sieg der Icefighters gegen Fass Berlin

Saisonauftakt Snetsinger überragt beim Sieg der Icefighters gegen Fass Berlin

Standing Ovations in der Fexcom-Arena nach einem unterhaltsamen Eishockey-Match: Mit dem 7:3 (2:0,2:3,3:0) gegen Fass Berlin gelingt den Icefighters Leipzig ein erfolgreicher Heim-Auftakt in die neue Oberligasaison. Mann des Abends ist Bradley Snetsinger.

Die Icefighters machen in der neuen Saison da weiter, wo sie in der Vorsaison aufgehört haben: Auf der Erfolgsspur.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Standing Ovations in der Fexcom-Arena nach einem unterhaltsamen Eishockey-Match: Mit dem 7:3 (2:0,2:3,3:0) gegen Fass Berlin gelingt den Icefighters Leipzig ein erfolgreicher Heim-Auftakt in die neue Oberligasaison. Mann des Abends ist Bradley Snetsinger. Der Kanadier erzielt vier Treffer, bietet eine große Show. „Überragend“, meint nicht nur Leipzigs Coach Sevn Gerike. Gäste-Trainer Czeslaw Panek wundert sich nicht. „Ich hatte Snetsinger drei Jahre in Kassel. Ich kann sagen, mit dem hat man viel Spaß.“

Den haben die 1300 Eishockey-Fans mit zunehmender Spieldauer. Die Vorlagen zum ersten Saison-Heimspiel hätten ja auch nicht besser sein können. Die Nachricht, dass am Vormittag die Kleinschüler der Icefighters ihr Match bei den Saale Bulls Halle 10:5 gewannnen, bringt die Fans in der Fexcom-Eisarena so richtig in Wallung. Und dann hat natürlich jeder das souveräne 9:1 vom Freitagabend im Kopf. Zur Geschichte des Traumstarts gehört auch, dass sich in Braunlage Esbjörn Hofverberg verletzt hat, nach Dennis Dörner ein weiterer Ausfall eines Verteidigers. „Da müssen wir das mit fünf Abwehrleuten durchziehen“, sagt Coach Gerike. Er ahnt, dass das vielleicht ein kleines Problem werden könnte.

So kommt es. Immer dann, wenn die überlegenen Leipziger das Match auch ergebnistechnisch in den Griff zu bekommen scheinen, schlagen die Hauptstädter humorlos zu. Und die Defensive der Icefighters sieht dabei oft nicht gut aus. Gerike: „Wir hatten das Match im Griff. Aber ich hatte das Gefühl, wir wollten den Gegner auch mitspielen lassen. Wir haben Fehler gemacht, die wir nicht machen sollten.“

Aber da gibt es zum Glück ja noch die Abteilung Attack. Mit den Neuverpflichtungen in dieser Saison, so scheint es, ist die Offensive definitiv stärker als zuletzt. Gilt vor allem für die Brad Snetsinger. Der Kanadier, gewiss kein Laufwunder, ist gestern an allen (!) Treffern beteiligt (4 Tore, 3 Assists), so was gibt’s nicht oft. Dieser Vollbart-Vollblut-Stürmer beherrscht das Kunststück, im Stehen drei Gegner auszuspielen, vor dem Tor aus Nicht-Chancen Treffer zu erzielen und in Unterzahl den Puck eben mal 20 Sekunden (oder waren es mehr?) zu sichern – mit Dribblings.

Dann ist da aber auch noch Jake Johnson. Wenn der kleine Amerikaner den Turbo einschaltet, wird sogar den Zuschauern schwindelig. Wie mag es da erst den Gegenspielern ergehen? Ein Treffer und zwei Assists ist die Ausbeute des US-Boys, auch er ist eine Attraktion. Schließlich noch Svatopluk Merka, der bisher bei jedem seiner Einsätze für die Icefighters „sein“ Tor machte und auch gestern trifft. Der Tscheche könnte „Mister Zuverlässig“ werden.
Gegen diese Offensiv-Power sind die Berliner irgendwann mit ihrem Latein schließlich am Ende. Im Schlussdrittel korrespondiert die Überlegenheit der Icefighters schließlich auch mit dem Ergebnis. Das 7:3 nennt Gäste-Coach Pake zwar „etwas zu hoch“, in Wahrheit hätte der Sieg aber noch viel höher ausfallen können.

9:1 in Braunlage, 7:3 gegen Fass – das darf man einen perfekten Saisonstart nennen. Trainer Sven Gerike neigt selten zum Überschwang, meint nur: „Darauf können wir aufbauen.“ Nächste Gelegenheit ist kommenden Sonntag gegen Timmendorf. Nächste Snetsinger-Show?

Icefighters – Fass Berlin: 1:0 Snetsinger (10.), 2:0 Snestinger (17.), 2:1 van Lijden (21.), 3:1 Johnson (22.), 3:2 van Lijden (27.), 4:2 Neugebauer (28.), 4:3 Patrzek (32.), 5:3 Merka (45.), 6:3 Snetsinger (46.), 7:3 Snetsinger (54.)

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