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Speedway one Ice in Taucha: Schüler Geyer bezwingt Lehrer Weiß

Speedway one Ice in Taucha: Schüler Geyer bezwingt Lehrer Weiß

Waghalsige Kurvenfahrten, aufheulende Motoren und Methanoldämpfe in der Nase: Mehr als 1000 Zuschauer bekamen am Sonntag bei der ersten Ausgabe der Serie "Speedway on Ice" in der Eisarena Taucha eine wahre Show geboten.

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Speedway on Ice: Beim ProTec-Cup in Taucha liefern sich Richard Geyer (l.) und der Tscheche Michal Dudek ein packendes Rennen.

Quelle: Alexander Bley

Taucha. "Super Ambiente, tolle Stimmung", lautete das Fazit von Mitorganisatorin Anke Geyer vom MC Eis-Drifters Meißen. "Wenn wir dürfen, kommen wir gerne wieder." Wie schon tags zuvor in Freital, als rund 600 Zuschauer dem Auftakt des 3. ProTec-Cups beiwohnten, bewiesen die Lokalmatadore Ronny Weiß und Richard Geyer aus Meißen ihre Vormachtstellung.

Weiß (36) beendete das Rennen erneut als Zweiter, weil sein Schüler Geyer (16) im Finale nicht zu schlagen war, nachdem er schon die zwölf Vorläufe mit weißer Weste beendet hatte. "Ich bin im Training gestürzt und musste mit schmerzenden Füßen ins Rennen gehen", freute sich der ehrgeizige Neuntklässler über seinen Erfolg. Dritter wurde Zdenek Holub aus Tschechien. Der Leipziger Alain Tripke, als Ersatzfahrer ins Rennen gekommen, schied als Neunter nach der Vorrunde aus. Bei den Speedkarts war Fabian Borchert vom Speedwayteam Wolfslake der Schnellster.

Im Rahmenprogramm sorgten die Kinder auf ihren 12-PS-Maschinen für Lärm. Darunter Bruno (8) und Frieda (6) Thomas aus Meißen. "Wir haben sie vor ein paar Jahren einfach mal mit zum Kindertraining mitgenommen", berichtet Papa Holger, moralischer Beistand und Mechaniker zugleich. Der Filius zählt als Dritter der Deutschen Meisterschaft zu den schnellsten seiner Altersklasse und wiederholte seinen Auftaktsieg vom Samstag. Vor den Läufen saßen und die kleine Schwester seelenruhig neben den Maschinen, die Helme auf dem Kopf, die Füße hochgelegt. "Diese Ruhe brauchen sie, damit sie sich danach konzentrieren können", weiß der Vater. Für die Kinder seien die Rennen auf Eis eine gute Überbrückung zu Wettkämpfen in der warmen Jahreszeit.

Mit denen kennt sich auch Fred Opitz aus. Der Mann vom MC Post Leipzig war 17 Jahre als Crossfahrer aktiv und verfolgte die Eisduelle gestern mit großem Interesse. "Das ist eine schöne Show-Veranstaltung", sagte Opitz, "damit sich die Sportler dem Leipziger Publikum präsentieren können." Den größten Applaus verdienten sich schon beim Einfahren übrigens die Kinder. Sie waren sogar teils schneller als die Erwachsenen unterwegs. "Weil die kleinen Motorräder nicht so driften, brauchen sie nicht so einen langen Weg", erklärte Holger Thomas im Gewusel des Fahrerlagers. Dann kam schon die nächste Maschine dröhnend vorbeigerollt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.11.2014

Thomas Fritz

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