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Spitzenposition: Kirchhöfer startet perfekt ins große GP3-Finale

Spitzenposition: Kirchhöfer startet perfekt ins große GP3-Finale

Abu Dhabi/Leipzig. Fußball-Weltmeister Thomas Müller, 25, München, tippt auf WM-Gold für Formel-1-Pilot Nico Rosberg. Motorsport-Überflieger Marvin Kirchhöfer, 20, Leipzig, setzt dagegen auf Mercedes-Titelanwärter Lewis Hamilton.

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Daumen hoch: Marvin Kirchhöfer super zufrieden nach dem Qualifying.

Quelle: GP3

. "Er wird das Rennen machen. Der ist abgebrüht und extrem kampfstark", sagt GP3-Pilot Kirchhöfer über sein Vorbild und will selbst beim großen Kino der Königsklasse in Abu Dhabi ein Happy End in der GP3 feiern.

Der Vorspann gestern lief schon mal beeindruckend. Denn der fürs französische Art-Grand-Prix-Team fahrende Leipziger sicherte sich im Qualifying seinen zweiten Saison-Spitzenplatz für die heutige Startformation. Dean Stoneman (England/Koiranen), der als Gesamtzweiter nur einen Punkt vor Kirchhöfer liegt, und Emil Bernstorff (England/Carlin) komplettierten das rasante Trio. Egal, wie der Wochenend-Krimi ausgeht: Den Sieg hat der Brite Alex Lynn (Carlin) sicher, er ist nach Punkten nicht mehr einzuholen. Der 21-Jährige setzt sich damit als fünfter Fahrer seit Einführung der Serie 2010 die Krone auf.

Kirchhöfer kratzt mit glänzenden Aussichten am Tafelsilber, aber ohne übereifriges Handeln an den heißen Tag zu legen. "Mein großes Ziel ist es, unter den Top 3 zu bleiben. Das wäre für mich als Neuling eine sehr zufriedenstellende Geschichte." Diese Meinung teilt auch Vater/Hauptsponsor Uwe Baade. "Wir machen uns nicht verrückt und gehen die Sache entspannt an. Es gilt, den Podestplatz zu verteidigen. Wenn mehr herausspringt, natürlich gern."

Die Leistung made in Leipzig spricht für sich. Mit erheblich weniger Geld als die Konkurrenz in der Tasche unterwegs, dafür ein mehr an Talent auf der Strecke, haben den Sachsenblitz bisher zum Erfolg geführt. Nach dem Gewinn der ADAC-Formel-Masters 2012 triumphierte Kirchhöfer ebenso im Formel-3-Cup. Begabung gepaart mit Ehrgeiz und Angriffslust machten den jungen Meister aus.

Sparsam unterwegs. Auch vor dem finalen Wochenende im Wüstenstaat musste ein Testtag in Spanien reichen. "Das war nicht mehr als ein Muntermacher. Andere sind zwanzig Mal gefahren. Das ist eine Trainingslücke, die du nicht so einfach wett machst. Mit einer Million kämen wir schon ein Stück weiter", weiß Uwe Baade um kleinen großen Unterschied in den Motorsport-Kassen dieser Welt. Deshalb ist er froh, dass gleich im Anschluss an die GP3-Vorstellung eine exzellente Probefahrt wartet. Marvin Kirchhöfer wird für Hilmer-Motorsport Gas geben. Der GP2-Rennstall kooperiert mit dem Formel-1-Team Force India, für das Nico Hülkenberg am Steuer sitzt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.11.2014
Kerstin Förster

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