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Sportgerichtsurteil im Fall Roter Stern gegen Oschatz steht: Null Punkte für beide

Sportgerichtsurteil im Fall Roter Stern gegen Oschatz steht: Null Punkte für beide

Null Punkte für beide Vereine und jeweils 200 Euro Geldstrafe. Dieses Urteil fällte das Sportgericht des Leipziger Fußballverbandes am Dienstag im Fall Roter Stern Leipzig (RSL) gegen FSV Oschatz.

Leipzig. Sowohl Vereinspräsidentin Sophia Bormann als auch das Oschatzer Vorstandsmitglied Helmut Hennig bestätigten den Richterspruch auf Anfrage von LVZ-Online. Laut Bormann erwarte man das schriftliche Urteil spätestens am Donnerstag.

Die Bezirksklasse-Partie, die ursprünglich für den 26. Mai angesetzt war, hatte nicht stattgefunden, weil die mit lediglich elf Feldspielern angereisten Gäste aus Oschatz nicht antraten. Der Grund: Die Verantwortlichen der Messestädter hatten Gästespieler Tom W. wegen angeblicher Verbindungen zur Neonaziszene den Zutritt zum Sportgelände verweigert.

Für die Oschatzer ist das Urteil ein Tiefschlag, stecken sie doch tief im Abstiegssumpf der Bezirksklasse-Staffel II. „Wir hatten natürlich erwartet, dass wir die Punkte zugesprochen bekommen", sagte Helmut Hennig am Mittwoch. Das Gericht habe jedoch die Tatsache bestraft, dass das Team gar nicht erst antrat. „Nach Zugang des schriftlichen Urteils können wir überlegen, ob wir das so akzeptieren. Ich denke aber, wir werden nicht dagegen vorgehen. Das kostet doch alles nur Geld."

Bei Roter Stern wollte man sich am Mittwoch nicht zum Vorgang äußern. „Wir möchten die Schriftform abwarten", erklärte auch Bormann, die bei der Verhandlung selbst anwesend war. „Danach werden wir uns zusammensetzen und gucken, wo wir eventuell Fehler gemacht haben."

Leipzigs Fußballverbandspräsident Rainer Hertle hielt sich auf Anfrage ebenfalls bedeckt, stellte aber zumindest klar: „Dass beide beteiligten Vereine mit null Punkten bestraft werden, ist nicht neu. Das ist immer dann der Fall, wenn bei beiden ein schuldhaftes Verhalten vorlag." Wie genau die Mannschaft des FSV Oschatz trotz der Ansage des RSL hätte reagieren müssen, um einer Strafe zu entgehen, wollte Hertle aber nicht sagen.

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Antje Henselin-Rudolph

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