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Stadionstreit: Dynamo will noch mehr sparen

Stadionstreit: Dynamo will noch mehr sparen

Durch weitere finanzielle Einsparungen will Fußball-Drittligist SG Dynamo Dresden im Streit um die Stadionkosten endlich zu einer Einigung mit der Stadt Dresden kommen.

Dresden. Der finanziell angeschlagene Traditionsclub stellte am Mittwoch den Stadträten einen umfassenden Maßnahmenkatalog zu. Inhalt: Für die kommende Spielzeit soll es weitere Gehaltseinschnitte bei Spielern und Angestellten geben. Zudem ist ein Extra-Beitrag der mehr als 5000 Mitglieder geplant, um die für 2010 fällige Rate zur Rückzahlung des städtischen Darlehens in Höhe von 116 000 Euro zu begleichen. Außerdem soll auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung (21. Mai) die Vereinsstruktur, insbesondere die Anzahl der satzungsgemäß vorgeschriebenen Geschäftsführer geprüft werden. Der Stadtrat wird nun auf seiner nächsten Sitzung über den städtischen Stadion-Zuschuss entscheiden.

Die sächsische Landeshauptstadt und die SG Dynamo befinden sich seit Monaten im Streit. Der abstiegsbedrohte Club wirft der Stadt vor, für das am 15. September 2009 eingeweihte neue Rudolf-Harbig- Stadion zu viel zahlen zu müssen. Die Stadt bezichtigte den Verein dagegen, ein finanzielles Grundproblem kaschieren zu wollen.

Dynamos Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne bekräftigte die Bereitschaft des Vereins, ständig Einsparpotenziale zu prüfen und anzugreifen. „Die Stadt Dresden hat sich mit dem Bau eines wunderbaren Stadions für den Fußball entschieden. Diese Entscheidung ist jedoch nur dann konsequent, wenn dem Hauptmieter und populärsten Verein der Stadt auch die Möglichkeit eingeräumt wird, es als wirtschaftliche und sportliche Bereicherung zu nutzen statt von ihm als existenzbedrohende Last erdrückt zu werden“, stand in dem Schreiben von Mittwoch.

Seit Beginn der Verhandlungen im Spätsommer 2009 wurden durch die Vereinsführung in der Etatplanung für die Saison 2010/11 bereits Aufwendungen in Höhe von 450 000 Euro gestrichen. Insgesamt habe Dynamo nach eigenen Angaben seit der Saison 2007/08 mehr als 1,6 Millionen Euro eingespart.

dpa

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