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Stadtwerke-Bürgschaft soll Fußball-Drittligist Babelsberg retten

Stadtwerke-Bürgschaft soll Fußball-Drittligist Babelsberg retten

Der vom Zwangsabstieg bedrohte Fußball-Drittligist SV Babelsberg 03 soll durch eine millionenschwere Bürgschaft der Stadtwerke Potsdam gerettet werden.Das wollen Potsdams Stadtverordnete am kommenden Mittwoch parteiübergreifend vor Abgabeschluss der Lizenzunterlagen an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) beschließen.

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Vielleicht schließen sich die Tore des Karl-Liebknecht-Stadions doch nicht.

Quelle: dpa

Potsdam. en. Dem krisengeschüttelten Verein fehlen rund 1,4 Millionen Euro zur Erfüllung der Drittliga-Auflagen.

Heftige Proteste hatte die wundersame Wende eingeleitet, nachdem zuvor vonseiten der Politik jede Unterstützung abgelehnt worden war. Noch zu Wochenbeginn hatte Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs eine Bürgschaft der Stadt abgeschmettert. „Denen ist die Muffe gegangen, keiner wollte letztlich als Mörder des Potsdamer Sports dastehen", kommentierte SVB-Trainer Dietmar Demuth drastisch die neu entstandene Situation.

Unterdessen gehen die Proteste einiger Babelsberg-Fans weiter. Bis in die Nacht zum Freitag hinein hatten sich einige im Vereinsgebäude angekettet, zehn von ihnen harren noch aus. Die Besetzung soll bis zum personellen Neuanfang aufrechterhalten werden, erklärten die Anhänger. Ihre Rücktrittsforderungen richten sich vor allem an die Adresse von Präsident Rainer Speer und Geschäftsführer Ralf Hechel.

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10.499 Zuschauer haben im Karl-Liebknecht-Stadion Platz.

Quelle: dpa

Während am Samstag im Karl-Liebknecht-Stadion ein Benefiz-Stadionfest mit nun völlig neuer Perspektive gefeiert werden soll, kennt Dietmar Demuth nur ein Ziel: Die Mannschaft für die kommende Saison muss zusammengestellt werden. „Die abgebrochenen Verhandlungen müssen sofort wieder aufgenommen werden. Schließlich ist eine Woche ungenutzt ins Land gegangen. Vor allem brauche ich Zahlen, um handlungsfähig zu sein, sonst ist alles Pille Palle", sagte der Fußballlehrer.

In der Funktion als Trainer und Sportdirektor sei er für abzuschließende Verträge nicht unterschriftsberechtigt. „Da muss blitzartig eine Lösung her", betonte Demuth. Bis auf Guido Kocer, Tom Schütz und Joan Oumari hätten „noch alle Profis Vertrag". Sollte sich mittlerweile jemand für einen anderen Verein entschieden haben, wolle Demuth nach dem Motto handeln: Reisende soll man nicht aufhalten.

„Zu 99 Prozent war der Ofen aus, klar, dass sich da die Spielervermittler umgesehen haben", gab Abwehrchef Marcus Hoffmann die Situation der Spieler wieder. Ihm lägen mehrere Angebote vor, davon eines aus der 2. Bundesliga.

dpa

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