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Starke Lauf-Impulse aus Leipzig

Leichtathletik Starke Lauf-Impulse aus Leipzig

Generationswechsel im Trainerbereich des Deutschen Leichtathletik-Verbandes: Der 29 Jahre alte Thomas Dreißigacker ist neuer Chef für den DLV-Laufbereich. Der Absolvent der Leipziger Sportfakultät soll die deutschen Athleten für die Weltspitze fit machen.

Auf dem Testfeld der Sportfakultät: Idriss Gonschinska (l.) und Thomas Dreißigacker.

Quelle: (C): Dirk Knofe

Leipzig.

Der Generationswechsel im Trainerbereich wird in diesem Fall besonders deutlich. Dreißigacker beerbt den 65 Jahre alten Wolfgang Heinig, der ebenfalls Leipziger Wurzeln hat. „Thomas hat eine hohe wissenschaftliche Kompetenz, er erreicht die Athleten, arbeitet dabei viel mit den sozialen Medien, was heute sehr wichtig ist“, so Gonschinska über seinen wichtigsten Ansprechpartner im Laufbereich. Ein Vergleich des alten und neuen Lauf-Bundestrainers sei schwierig: „Wolfgang ist Praktiker, er betreut seine Gruppe um Gesa Krause auch weiter. Thomas dagegen wird keine Weltklasseathleten direkt trainieren, er soll den Praktikern den Rücken freihalten und sein Trainerteam weiterentwickeln.“

Leipzig zum starken Laufzentrum ausbauen

Es gehe auch darum, die Disziplingruppe zusammenzuschweißen. Denn die deutschen Läufer hätten zuletzt oft gegeneinander gearbeitet und den einen oder anderen Trend verpasst. Dreißigacker stehe für die Verzahnung mit dem Leipziger Sportinstitut IAT, dass sich stark mit der Trainingsmethodik in den USA und Großbritannien beschäftige. „Die Amerikaner hatten vor Jahren dasselbe Problem wie wir. Auch sie waren fast aus allen großen Lauffinals rausgefallen, bestimmen nun die Weltspitze wieder mit“, sagt Gonschinska, der in der Personalentscheidung auch einen Vertrauensvorschuss in die Region sieht. Denn Leipzig soll sich zum starken Laufzentrum entwickeln.

Auch wenn die Mittel- und Langstrecke zuletzt keine Domäne der Europäer war, meint der DLV-Sportchef: „Ich bin davon überzeugt, dass man als europäischer und demzufolge auch als deutscher Athlet bei einem WM- oder Olympia-Turnier und speziell in einem taktisch geprägten Lauf-Finale eine Medaillenchance hat.“ Ein Aspekt sei dabei der weltweite Antidopingkampf. Nicht nur in Russland gibt es Verdachtsmomente.

mas Röhler sowie die Diskus-Recken Christoph Harting und Daniel Jasinski – hatten dagegen zuvor noch nie bei einer großen Meisterschaft auf dem Podest gestanden.

Von Frank Schober

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