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Streit um Geld: Rot-Weiß Erfurt und Firma wollen sich vergleichen

Streit um Geld: Rot-Weiß Erfurt und Firma wollen sich vergleichen

Mit einem Vergleich wollen der Fußballverein FC Rot-Weiß Erfurt und eine sächsische Firma ihren Streit um 50 000 Euro beilegen. Beide Seiten sind sich uneins darüber, ob es sich bei der Zahlung des Unternehmens an den Drittligisten um eine Spende oder einen Kredit gehandelt hat.

Erfurt. Aufgrund der schwierigen Beweislage hatte das Landgericht Erfurt am Dienstag einen Vergleich angeregt, der bis zum 14. Juni ausgehandelt werden soll. Denkbar ist demnach, dass die Firma einen Sponsorenvertrag über die gezahlte Summe erhält, den sie steuerlich geltend machen kann.

Der Geschäftsführer des Unternehmens hatte in dem Zivilprozess erneut beteuert, dass es sich bei der Zahlung um ein Darlehen gehandelt habe. Er sei am 6. Juni 2005 vom heutigen Vereinspräsidenten Rolf Rombach angerufen worden, als „bei Rot-Weiß Erfurt die Luft wegen der Lizenz gebrannt" habe. Rombach sprach dagegen erneut von einer Spende, mit der die Firma dem Verein geholfen habe. Ein Missverständnis schlossen beide Seiten aus.

Nach der Geldüberweisung habe der Unternehmer monatelang nichts mehr gehört und auch keine Spendenquittung erhalten. Bei einem Anruf sei ihm mitgeteilt worden, der Steuerberater des Vereins habe die Summe nicht als Spende verbucht und eine Spendenquittung könne nach Abschluss des Bilanzjahres nicht mehr ausgestellt werden. Der Geschäftsführer hat auch ein Fuhrunternehmen in Essen. Über den Fußballclub Rot-Weiß Essen hat er Rombach kennengelernt.

dpa

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