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Stromausfall stoppt Wettkämpfe bei der Partner Pferd in Leipzig

Chaos auf der Neuen Messe Stromausfall stoppt Wettkämpfe bei der Partner Pferd in Leipzig

Ein Stromausfall hat am Donnerstagabend für Chaos bei der Partner Pferd auf der Neuen Messe gesorgt. Um 21.10 Uhr hatte plötzlich eine Hälfte der Halle 1 kein Licht mehr. Zwischenzeitlich war deshalb sogar von einem Abbruch die Rede.

Stromausfall bei der Partner Pferd: Um 21.10 Uhr hatte plötzlich eine Hälfte der Halle 1 kein Licht mehr.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Das gab es noch nie in nunmehr 19 Jahren Partner Pferd: Ein Stromausfall hat am Donnerstagabend für Chaos und eine Unterbrechung der Wettkämpfe auf der Neuen Messe in Leipzig gesorgt. Zwischenzeitlich war auch von einem Abbruch der Veranstaltung die Rede, das Problem konnte jedoch kurzfristig behoben werden. Gegen 22.30 Uhr gingen die Springprüfungen nach gut einstündiger Pause weiter.

Um 21.10 Uhr, das Finale des Partner Pferd Cups am Eröffnungstag war voll im Gang, hatte plötzlich eine Hälfte der Halle 1 auf der Neuen Messe mit rund 500 verbliebenen Zuschauern kein Licht mehr. Der halbe Parcours war duster, die Hälfte der Messestände ohne Energie. Betroffen von dem Ausfall waren auch Gastronomen sowie die Tonanlage. Auch in Halle 3 fiel teilweise das Licht aus. Erstaunlich: Auf der Messe war kein Elektriker mehr aufzutreiben. Der Fachmann musste telefonisch angefordert werden, eine halbe Stunde Pause wurde ausgerufen.

Plötzlich war das Licht aus: Ein Stromausfall hat bei der Partner Pferd am Donnerstagabend für eine Unterbrechung der Wettkämpfe gesorgt.

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Erster Ausfall dieser Art seit 1996

Nach etwa einer Stunde entschieden sich die Veranstalter bereits, das Springen vorzeitig abzubrechen. „Reiter und Pferde in einem halbdunklen Parcours starten zu lassen, wäre zu gefährlich“, sagte Ulrike Steeb, die für die Gesamtkoordination der Veranstaltung verantwortlich ist. Zehn der 30 Paare waren bis zum Stromausfall im Finale des Partner Pferd Cups über den Parcours gegangen, laut nationalem Reglement gibt es eine Wertung. Demnach gab es zwei Sieger im Partner Pferd Cup: Jörg Möller (Garlitz) und Julia Mackerodt (Immenrode) waren beide fehlerfrei geblieben, sollten jeder 1825 Euro Preisgeld bekommen. Die 20 Reiter, die nicht reiten konnten, sollten das Startgeld zurückerstattet bekommen. Es gab ein offizielles Resultat. Die letzte Prüfung, die Einlaufprüfung der German Horse Pellets Tour, wurde ersatzlos gestrichen.

Unter den Reitern des Partner Pferd Cups regte sich erheblicher Unmut, viele sahen sich um ihre Chance auf passables Preisgeld gebracht, einige drohten mit Protest. Dicht umlagert: Turnierchef Volker Wulff. Mitten in den Diskussionen, die Uhr zeigte 22.39 Uhr, das Gros der Besucher war auf dem Heimweg, wurde es in der Halle plötzlich wieder hell. Erregte Diskussionen, kurze Unklarheit, plötzlich die überraschende Mitteilung: Es geht weiter, der Partner Pferd Cup wird fortgesetzt. 23 Uhr ging der erster Reiter in quasi leerer Halle in den Parcours.

Regulär waren die Wettkämpfe am Donnerstag bis 23.30 Uhr geplant. Nach ersten Erkenntnissen lag das Problem im Hochspannungsbereich der Messe. Um 23.55 Uhr stand schließlich der Sieger fest. Der Mecklenburger Robert Bruhns (Karstädt) auf dem 11-jährigen Fuchs Gepsom gewann das Stechen der neun fehlerfrei gebliebenen Paare vor Christoph Kauert aus Magdeburg und Dominik Jahn aus Greppin. Einige Angehörige waren noch in der Halle.

Seit Eröffnung der neugebauten Hallen im Jahr 1996 sei ein solcher Ausfall noch nie vorgekommen, hieß es. Erwartet werden zu dem internationalen Spitzenevent des Pferdesports bis Sonntag insgesamt rund 60.000 Besucher.

Italiener aus Hessen gewinnt Eröffnungsspringen

Der italienische Springreiter Emanuele Gaudiano hattte zuvor beim Weltcup-Reitturnier das Eröffnungsspringen gewonnen. Der im hessischen Büttelborn lebende Profi siegte im Sattel von Guess mit der schnellsten Runde ohne Abwurf. Zweiter wurde der Ire Dermott Lennon mit Vampire. Als beste einheimische Starterin kam Mynou Diederichsmeier aus dem niedersächsischen Blender mit Stalido auf Platz drei.

Zuvor hatte Pius Schwizer ein Springen für Nachwuchspferde für sich entschieden. Mit Electric siegte der Schweizer nach fehlerfreiem Ritt vor dem etwas langsameren Marcus Ehning aus Borken mit Calanda. Erster Höhepunkt des Turniers ist am Freitagabend die Qualifikation für das Weltcup-Springen, das am Sonntag geritten wird. Leipzig ist die neunte von elf Stationen des Weltcups. Im Ranking führt Christian Ahlmann aus Marl.

Uwe Köster/nöß/dpa

Leipzig, Neue Messe 51.392254 12.413722
Leipzig, Neue Messe
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