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TSV Leipzig jubelt doppelt, Engelsdorf wird Vizemeister

TSV Leipzig jubelt doppelt, Engelsdorf wird Vizemeister

Das letzte Punktspielwochenende in der Regionalliga war für die Schmetterlinge des TSV Leipzig 76 gleich doppelt erfolgreich. Am Freitag gewannen die Volleyballerinnen ihr Nachholspiel in Chemnitz mit 3:1. Einen Tag später schmetterten sie die SG Mauersberg mit 3:0 vom Parkett.

Quelle: dpa

Leipzig. Lok Engelsdorf setzte sich im Stadtderby gegen den SSC Leipzig mit 3:1 durch und sicherte sich damit den zweiten Tabellenplatz.

Der TSV Leipzig startete von Beginn an engagiert in die Partie gegen den Chemnitzer PSV II. Das Team um Kapitän Saskia Fiedler dominierte die Begegnung dank druckvoller Aufgaben und einer guten Blockarbeit. Da die Chemnitzerinnen den gegnerischen Angriffen nicht vielr entgegenzusetzen hatten, ging der erste Satz mit 25:19 an die Gäste aus Leipzig.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs gelang es dem PSV zunächst den Anschluss zu halten und die Angriffe der Gegner abzuwehren. Die Leipzigerinnen gaben die Kontrolle über das Spiel jedoch nicht aus der Hand und gewannen mit einer Aufgabenserie den entscheidenden Vorsprung und damit auch den Satz - 25:16. Im dritten Akt schlichen sich zunehmend Unkonzentriertheiten in das Spiel der TSV-Mädels. Viele Fehler beimAufschlag und keine zwingenden Aktionen am Netz brachten die Chemnitzerinnen zurück in die Partie – eine Chance, die sie sich nicht entgehen ließen und den Satzball zum 25:21 verwandelten.

Ein im Nachhinein unnötiger Satzverlust für die Leipzigerinnen, da sie im vierten Satz zu alter Stärke zurück fanden und wie in den ersten beiden Durchgängen das Spiel dominierten. 25:17 und 3:1 hieß es am Ende für den TSV Leipzig.

Mit einem souveränen Sieg vom Vortag im Gepäck, reiste der TSV Leipzig am Samstag ins Erzgebirge zur SG Mauersberg. Die Spielfreude der Gäste aus Leipzig in der letzten Partie der Saison war deutlich zu spüren. Der Vorletzte der Regionalliga Ost glänzte zwar mit einer starken Feldabwehr, war jedoch Chancenlos.

3:0 (25:21, 25:21, 25.18) siegte der TSV Leipzig und Traine Peter Erdmann ließ dabei alle elf Spielerinnen ihren Teil zum Erfolg beitragen. Die letzten zwei Siege bescherten der Mannschaft am Ende noch Tabellenplatz vier, punktgleich mit dem dritt platzierten Dresdner SC II.

Noch einen Sieg mussten die Engelsdorferinnen landen, um am Ende der Saison mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feiern zu können. Etwa 150 Zuschauer waren gekommen, um zum letzten Heimspiel ihre Mannschaft anzufeuern.

Bis zur 3:1-Führung des stark ersatzgeschwächten Gegners, des wackeren Aufsteigers vom SSC Leipzig, war den „ENGELN“ die Nervosität noch anzumerken. Acht Kathrin-Rothe-Aufschläge später war bereits ein Vorsprung erkämpft, weitere fünf Servicepunkte später eine komfortable 10-Punkte-Führung (14:4) erspielt. Diese langen Aufschläge hatte Trainer Zangrando gefordert, waren sie doch im Hinspiel der Garant dafür, dass der 0:2-Satzrückstand noch in einen Sieg umgewandelt werden konnte.

Der Wechsel auf der Zuspielposition mit Beginn des nächsten Durchgangs sollte vor allem die Mittelblocker ins Spiel bringen. Der Engelsdorfer Block punktete genauso wie der Aufschlag . Erneut ging der Satz mit 25:16 an die Gastgeberinnen.

Beim 16:8 schien auch der 3. Satz vorentschieden, der Engelsdorfer Vorsprung deutlich, die Spielerwechsel folgerichtig. Was aber dann geschah, war unerklärlicher. Der Gastgeber verlor zunehmend an Souveränität, agierte mutlos, machte viele einfache Fehler. Die SSC-Mädels nahmen das Angebot dankend an, zeigten jetzt eine starke Abwehr. Die Außenangreifer nutzten die Löcher im gegnerischen Block und auch im Service drehte der SSC den Spieß nun um. Der Satz ging mit 25:23 an die Gäste vom SSC.

Die Verunsicherung saß tief. Mühsam nur begannen sich die Zangrando-Schützlinge im 4. Satz aus dem Schlamassel zu befreien. Die Zuschauer erlebten nun ein gänzlich anderes Spiel als das der ersten beiden Sätze. Engelsdorf lag ständig in Rückstand, beim 6:9 waren es drei Zähler und beim 6:12 schon das Doppelte an Punkten. Beim 20:22 war der Gäste-Vorsprung geschrumpft. Ein erfolgreicher Block von Zuspielerin Jenny Mischke gab den Startschuss für das Engelsdorfer Happy End. Drei über die Mitte von Martina Dümke abgeschlossene Angriffe waren schließlich die Big Points beim vielumjubelten 25:23-Erfolg im letzten Satz der Saison.

Anne Grimm

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