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TSV-Volleyballerinnen siegen im Stadtderby gegen den SSC Leipzig - Engelsdorf unterliegt

TSV-Volleyballerinnen siegen im Stadtderby gegen den SSC Leipzig - Engelsdorf unterliegt

Mit wenig Glanz, dafür aber umso mehr Kampf entschieden die Gastgeberinnen des TSV Leipzig 76 das Stadtderby gegen den SSC Leipzig am frühen Samstagabend mit 3:1 für sich.

Quelle: dpa

Leipzig. Im Spitzenspiel der Regionalliga Ost unterlag Lok Engelsdorf beim Tabellenführer in Erfurt knapp mit 2:3.

Die ersten beiden Durchgänge gestalteten sich im Derby zwischen dem TSV und dem SSC denkbar knapp – keine der Mannschaften konnte sich frühzeitig absetzen. Hatten die Gäste im ersten Satz noch die Nase mit 25:23 vorn, drehten die Spielerinnen um Kapitän Saskia Fiedler im zweiten Satz den Spieß um und revanchierten sich mit 25:23.

Auch wenn das Publikum nur spärlich hochklassige Ballwechsel zu sehen bekam, spürte man im dritten Satz die Entschlossenheit der Heimmannschaft, dieses Spiel zu dominieren und in eigener Halle die Revanche für die Hinspiel-Niederlage perfekt zu machen. Vor allem die druckvoll platzieren Aufschläge brachten die Gegnerinnen in die Bredouille. Die schnellen Angriffe über die Außenpositionen, die die TSVlerinnen noch im Hinspiel vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt hatten, sah man an diesem Abend nicht. Eine gute Block- und Abwehrarbeit sicherten den Durchgang deutlich mit 25:16.

Mit der 2:1-Führung im Rücken und einer guten kämpferischen Leistung setzten sich die routinierteren Spielerinnen des TSV im vierten Satz durch und konnten nach rund 100 Minuten Spielzeit den Sieg bejubeln. Damit hält der TSV Leipzig den Anschluss an die Spitzengruppe der Regionalliga-Ost.

Im Regionalliga-Spitzenspiel verpassten die Engelsdorferinnen mit einer Fünfsatzniederlage in Erfurt ihre letzte Chance auf den Meistertitel nur knapp. In einem über weite Strecken gut klassigen Duell der beiden Erstplatzierten erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und dominierten den ersten Satz mit aggressiven Aufschlägen - 13:25. Als im folgenden Durchgang auch die Zangrando-Schützlinge den Druck im Service verstärkten, entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und der 1:1 Satzausgleich mit 25:22.

SW Erfurt II ließ sich aber nicht hängen und punktete immer wieder mit erfolgreichen Diagonalschlägen, während der Lok-Angriff zunehmend mehr ins Stocken geriet. Immer wieder blieben die Außenangreiferinnen im starken Erfurter Block hängen und auch über die Mitte konnte keine Dominanz errungen werden - 18:25. Doch die Gäste bewiesen Moral und ließen dem verlorenen dritten Abschnitt einen Bilderbuchsatz folgen. Die Umstellungen des Trainers zeigten sofort Wirkung und bereiteten einem den Tabellenführer demütigenden Satz den Boden.

 

Nach dem 7:25-Schock zeigten sich die Thüringerinnen auch zu Beginn des Tie-Breaks noch angeschlagen, sodass den Gästen eine schnelle 4:0-Führung gelang. Als diese dann allerdings in der Folgezeit zu wenige Annahmesituationen erfolgreich abschließen konnten, kämpfte sich der Spitzenreiter zurück ins Spiel und wechselte mit einer 8:6-Führung die Seite. Eine Vielzahl einfacher Fehler des Tabellenzweiten, die den Erfurterinnen fünf ihrer sieben zum Sieg noch fehlenden Punkte bescherten, machten dem Sieg der Leipzigerinnen einen Strich durch die Rechnung - 10:15.

Am Ende jubelten die Erfurterinnen nicht nur über diesen schwer erkämpften Sieg, sondern auch über die Regionalliga-Meisterschaft, die ihnen nun nur noch theoretisch zu nehmen ist. Ende März wird sich der Erfurter Vereinsvorstand zum Aufstieg seiner beiden Vorzeigeteams in die 1. und 2. Bundesliga öffentlich positionieren.

Anne Grimm

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