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TTC Holzhausen trotzt Bayern München ein Remis ab

TTC Holzhausen trotzt Bayern München ein Remis ab

Bayern München, ein großer Name, ein Krösus - der bisher im Fußball regiert und auch im Basketball eine Spitzen-Nummer ist. Jetzt schaut zudem die schlagkräftige Tischtennis-Truppe aufs Oberhaus.

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Tischtennis-Regionalligist Holzhausen trotzt Bayern München ein 8:8 ab. Hier jubelt das Doppel Hendrik Fuß (l.) und Jens Kurkowski. Foto:

Quelle: Sebastian Brunn

Leipzig. Der Verein ist einverstanden, ein Geldgeber fehlt aber noch.

Bayern München in Holzhausen an der Platte. Der Regionalliga-Zweite Süd trifft am Samstagabend auf den abstiegsbedrohten TTC, der sich nicht zum Spielball machen lässt und den Gästen ein 8:8 abtrotzt. "Sehr schön und relativ überraschend. Aber wir haben unsere Chance eiskalt genutzt", freut sich Spitzenmann Gregor Meinel, der zum Zuschauen verdammt war. Der 29-Jährige muss einen Muskelfaserriss in der rechten Schlaghand auskurieren und will im Kampf um den Klassenerhalt nichts riskieren.

Das Finale wird heiß. "Aus den restlichen vier Spielen brauchen wir noch zwei Siege, das dürfte zum Ligaverbleib reichen", hofft Geschichts-Student Meinel auf eine Erfolgsstory. Auch wenn er gegen die Bayern (kamen ohne ihre Nummer 1) selbst nicht "handgreiflich" wurde, half er beim Einlass, als Coach und an der Trommel. Gemeinsam mit den Fans in der Halle an der Hauptstraße ging die Partie so richtig los. Hendrik Fuß, Philipp Hoffmann, Jens Kurkowski, Falko Hille, Toni Heinichen und Felix Becker zeigten eine tolle Teamleistung. Der Sieg lag in der Luft und wäre möglich gewesen, wenn Hoffmann/Hille auch ihr zweites Doppel gewonnen hätten. Neuer Anlauf: Am Sonnabend spielen die TTC-Männer beim unmittelbaren Tabellennachbarn SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal, der Neunte gegen den Achten, beide mit fünf Punkten auf dem Konto.

Bayern München hat große Tischtennis-Pläne. Am Geld sollte das Projekt nicht scheitern. Der TTC Holzhausen, Leipziger Aushängeschild im Männerbereich und mit den besten sächsischen Spielern ausgestattet, bleibt auf dem Teppich. Mittlerweile fünf Jahre mischen sie in der Regionalliga mit.

"Wir sind mit Enthusiasmus dabei und geben alles, damit wir den Klassenerhalt schaffen", erklärt Gregor Meinel. Gestern ist er schon wieder im Einsatz - für die Tischtennis-Ferienkinder. Kerstin Förster

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.02.2014

Kerstin Förster

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