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Tauchaer Leichtathleten auf Erfolgskurs - Hallenmeisterschaften in der Arena Leipzig

Tauchaer Leichtathleten auf Erfolgskurs - Hallenmeisterschaften in der Arena Leipzig

Im Schatten der Leipziger Top-Vereine LAZ und MoGoNo bildet der LC Taucha seit Jahren ebenfalls erfolgreiche Leichtathleten aus. Aktuell besonders schnell: Lisa Goldmann, die bei den deutschen Hallenmeisterschaften am Wochenende in der Arena Leipzig über die 400 Meter startet.

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Schnüren täglich ihre Sportschuhe für den Erfolg des LC Taucha: Lisa Goldmann und Maximilian Grupen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Ihr Teamkollege Maximilian Grupen wäre zudem bei der Jugend-DM vor knapp einer Woche startberechtigt gewesen. Doch ihm kam etwas dazwischen.

Als Lisa Goldmann mit der Leichtathletik anfing, war sie schon in der 10. Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Taucha. Die gebürtige Leipzigerin hatte Gefallen am Sprint gefunden und gewann schon bald ihre ersten Läufe. Zur gleichen Zeit trainierte Maximilian Grupen bereits seit drei Jahren die 200 und 400 Meter. Dabei war der aus Oberbayern stammende Gymnasiast damals erst acht Jahre alt.

So unterschiedlich ihre Lebenswege, mittlerweile gehören beide Sportler zu den Spitzenathleten des Leichtathletik-Clubs Taucha. Während Lisa Goldmann ihren größten Erfolg mit dem Erreichen des 400-Meter-Endlaufs bei den U23-Meisterschaften 2010 feiern konnte, triumphierte Maximilian Grupen vor allem in letzter Zeit: Anfang Februar holte er bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in der U18-Altersklasse Bronze über 200 Meter und Gold über 400 Meter. Einen Monat zuvor unterbot er auf dieser Distanz mit 49,94 Sekunden erstmals die 50-Sekunden-Grenze.

Rein sportlich gesehen hatte sich der 16-Jährige damit für die U20-Hallenmeisterschaften qualifiziert, die am vergangenen Wochenende in Sindelfingen über die Bühne gingen. Aber der Schüler des Evangelischen Schulzentrums Leipzig entschied sich für die Goldene Hochzeit der Großeltern in Hamburg. Nun will er die Konzentration auf die U18-Meisterschaften im Sommer legen. "Dort sind meine Siegchancen deutlich höher", erklärt Grupen.

Geboren wurde er in Erding bei München, zog aber als Siebenjähriger mit seinen Eltern nach Brandis Sein Vater hatte Arbeit im Leipziger BMW-Werk gefunden. Auch wenn Leipzig für ihn eine "wunderschöne" Stadt ist, fühlt er sich dennoch weiterhin als Bayer.

Zwischendurch versuchte sich Grupen auch recht erfolgreich als Fußballer beim FSV Brandis, entschied sich dann aber doch für eine Leichtathletik-Karriere. "Dazu habe ich ihn erst ein wenig überreden müssen, sagt sein Trainer Holger Herder. Der 77-Jährige ist so etwas wie die gute Seele beim LC Taucha, der noch stärker als andere Leichtathletikvereine vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder lebt. Der ehemalige Sportlehrer Herder stammt aus der Nähe von Brandis und kennt Grupen schon seit langer Zeit.

Auch Lisa Goldmann engagiert sich im Verein, neben ihrem täglichen Training arbeitet sie noch als Übungsleiterin für jüngere Sportler. An der Uni macht sie derzeit ihren Master in Geowissenschaften, kann sich aber vorstellen, danach Leichtathletik-Trainerin zu werden. Von ihrem Sport war sie schon einmal weit weg, erzählt sie. "Als ich zwei Semester in Prag studiert habe, bin ich überhaupt nicht gelaufen." Aber nachdem sie zurück in Leipzig war, merkte sie: "Ich kann das einfach nicht lassen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.02.2014

Christian Dittmer

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