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Tausende Hobbyradfahrer treten bei den 7. Neuseenclassics in die Pedale

Tausende Hobbyradfahrer treten bei den 7. Neuseenclassics in die Pedale

Jeder, der in die Pedale treten konnte und ein verkehrstaugliches Fahrrad im Gepäck hatte, war am Sonntag goldrichtig in Zwenkau. Denn die Stadt bot bei den 7. Neuseenclassics für Profis wie Hobbyfahrer zahlreiche Rennen und Entdeckungstouren.

Zwenkau. Abseits vom Ringen um Siege sind in der Stadt und ihren Ortsteilen zahlreiche Freizeitsportler in die Pedale getreten.

Sie hatten mehr Augen für die neu entstehende Seenlandschaft. Um 9 Uhr startete im Ortsteil Rüssen-Kleinstorkwitz der erste Schwung der rund 400 Teilnehmer, die sich diesmal für den „schwarzen Ring“ der „Nsc-5-Ringe-Tour“ entschieden hatten. „Ich bin von hier und wollte mal die Ecke kennen lernen“, erzählt die 68-jährige Markranstädterin Marlies Fiedler. Schon zum dritten Mal dabei war der 13-jährige Rüssener Richard Bernstein, der mit seiner fünfköpfigen Familie die Tour um den Zwenkauer See absolvierte. Für alle gab es das farblich passende T-Shirt und Proviant. Nachdem Henry Scheffler, Tourguide und Vorsitzender des RV Zwenkau kurz die Route erläutert hatte, ertönte sein Pfiff und der Tross zog zunächst gen Rathaus davon.

Beim Start- und Ziel im Gewerbegebiet, wo für Kinder Attraktionen aufgebaut waren, wimmelte es vor Sportlern auf Rädern, die von den Moderatoren Roman Knoblauch und Andreas Clauß und vielen Zuschauern auf Tour geschickt wurden. Zwenkaus Stadtoberhaupt Holger Schulz (CDU) ging mit gutem Beispiel voran und trat beim Promi-Rennen ordentlich in die Pedale. Geschafft, aber in seinem Element war Renndirektor Harald Redepenning, der sich über „fast 3000 Jedermänner, 250 Schüler und Jugendliche sowie bis zu 50 Bambinis, 150 Profis und zahlreiche Radwanderer“ sowie das passende Wetter freute.

Bei den Young Neuseenclassics über 9,3 Kilometer erreichte Felix Groß als Erster die Ziellinie und jubelte auch wie ein Großer. Ein Drittel dieser Strecke bewältigte der Nachwuchs aus der Region ab 9.30 Uhr. Währenddessen erinnerte sich der älteste Teilnehmer, der 84-jährige Erich Stammer, an seine ersten Touren, die er 1940 in Wachau begonnen hatte. 62 bis 87 Kilometer fährt der rüstige Senior regelmäßig. „Man muss in Bewegung bleiben“, erklärte Stammer und wusste sich damit in Zwenkau in bester Gesellschaft.

Kendra Reinhardt

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Von Redakteur Katja Reinhardt

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