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Tebbels furioser Ritt bei Weltcup-Turnier in Leipzig

Tebbels furioser Ritt bei Weltcup-Turnier in Leipzig

Mit einem furiosen Ritt hat Rene Tebbel beim Weltcup-Turnier in Leipzig für Aufsehen gesorgt. Mit mehr als einer Sekunde Vorsprung siegte der 42 Jahre alte Springreiter aus Emsbüren am Freitag in der ersten bedeutenden Prüfung der Veranstaltung.

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Springreiter Rene Tebbel siegte in Leipzig.

Quelle: Jens Büttner

Leipzig. Im Sattel des zehnjährigen Wallachs Firebird hängte der dreimalige deutsche Meister die Konkurrenz in 51,23 Sekunden ab. Klar hinter Tebbel lag auf Platz zwei die Australierin Edwina Tops-Alexander mit Mel d’Argences (52,53).

„Mit dem Pferd bin ich sehr zufrieden, ich selber hätte noch ein, zwei Sachen besser machen können“, kommentierte der Sieger den spektakulären Ritt. Tebbel, der vor einem Jahr einen schweren Sturz hatte und mehrere Monate pausieren musste, unterstrich in dem Springen um Weltranglistenpunkte seine aufsteigende Form.

„Ich versuche es ja öfter, aber es gelingt nicht immer“, sagte Tebbel zu seiner flotten Vorstellung ohne Abwurf. Zweitbester deutscher Starter war der in den Niederlanden lebende Daniel Deußer mit Aprilla (52,82) als Dritter vor Katrin Eckermann (Münster) mit Nabab de Revel (53,41).

Einige der Stars ließen es am Freitag allerdings noch ruhig angehen. So nutzte der dreimalige Weltcupsieger Marcus Ehning (Borken) das Springen eher zum Training unter Wettkampfbedingungen und nahm bei seinem ruhigen Ritt mit Küchengirl einen Zeitfehler in Kauf.

Vor Tebbel hatte Simon Delestre das erste Springen des zweiten Turniertages in der Messehalle gewonnen. Mit Quiness du Mezel setzte sich der Franzose in 47,63 Sekunden vor Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Quatell (48,52) durch. Dritter wurde Mario Stevens (Molbergen) mit D’Avignon (48,86).

Beim zeitgleichen Dressur-Weltcup in Amsterdam haben zwei deutsche Reiterinnen hinter Doppel-Europameisterin Adelinde Cornelissen die Plätze zwei und drei belegt. Die Niederländerin siegte im Grand Prix am Freitag im Sattel von Parzival mit 80,936 Prozentpunkten.

Mit deutlichem Abstand folgten Helen Langehanenberg (Havixbeck) mit Damon Hill (75,213) und Isabell Werth (Rheinberg) mit El Santo (73,872). Punkte für das Weltcup-Klassement gibt es in der Kür mit Musik am Samstag.

Michael Rossmann, dpa

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