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Tennis: Leipziger Abstieg rückt nach verlorenem Kellerduell immer näher

Tennis: Leipziger Abstieg rückt nach verlorenem Kellerduell immer näher

Der Traum der Tennis-Männer (AK 30) des TC RC Sport, im kommenden Jahr in der 1. Bundesliga um Punkte zu kämpfen, ist seit dem späten Samstagabend so gut wie dahin.

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Volker Schmidt

Quelle: Christian Nitsche

Denn nach der 2:7-Niederlage im Kellerduell bei Geroksruhe Stuttgart brauchen die Leipziger nun ein großes Wunder, um doch noch dem Abstieg zu entgehen. Neben einem Heimsieg am letzten Spieltag gegen den Spitzenreiter Blau-Weiß Wesel-Flüren müsste noch reichlich fremde Hilfe dazukommen. Daran glaubt die Mannschaft nach der krassen Pleite, die sie in der baden-württembergischen Landeshauptstadt erlebte, wohl selbst nicht mehr.

Die Enttäuschung war deshalb riesig, weil die Gäste gleich zwei Steilvorlagen nicht nutzten. Die erste lieferten die Stuttgarter, denn sie traten ohne ihren Spitzenspieler Allessandro Motti an. Der Italiener stand am Freitagabend noch im Doppel-Halbfinale des ATP-Challenger-Turniers im italienischen Adria-Badeort San Benedetto del Tronto, und schaffte es nicht mehr rechtzeitig ins rund 1000 Kilometer entfernte Stuttgart zum Punktspiel. Dazu erwischten die Leipziger einen Start nach Maß, denn nach einer guten Stunde Spielzeit führten sie durch die klaren Siege des mehrfachen früheren Sachsenmeisters Martin Backhaus und des erst zum zweiten Mal eingesetzten Tschechen Tomas Pindur bereits mit 2:0.

"Das war für mich die größte Enttäuschung, dass diese wichtige Führung den anderen Spielern keine zusätzliche Sicherheit verlieh. Im Gegenteil: Unsere Männer wirkten sogar noch verkrampfter. Selten habe ich von sonst so zuverlässigen Spielern wie Thomas Weiß, Volker Schmidt, unserem tschechischen Spitzenspieler Jaroslav Bartl und seinem Landsmann Marek Kolar in den entscheidenden Momenten so viele leichte Fehler gesehen", konnte es auch RC-Sport-Teamchef Gunter Reißaus nicht begreifen, was da passierte. Alle vier unterlagen in ihren Einzeln. Damit gingen die Gäste statt mit einer Führung mit 2:4 in die Doppel, die dann auch noch sämtlich verloren wurden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.07.2013

Rolf Becker

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