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Thiele kämpft gegen die Älteren - Leipziger Ringer bei Europameisterschaft

Thiele kämpft gegen die Älteren - Leipziger Ringer bei Europameisterschaft

Gestern Abend ist Freistilringer Erik Thiele vom KFC Leipzig zur Europameisterschaft der Altersklasse U21 nach Skopje geflogen - voller Ehrgeiz, aber ohne Druck.

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Letztes Training vor dem Abflug zur U21-EM: Erik Thiele übt im Leipziger Leistungszentrum mit dem Thalheimer Benjamin Opitz.

Quelle: Christian Nitsche

Im Gegensatz zur Kadetten-EM vor 15 Tagen, wo er Dritter wurde, ist in der Hauptstadt Mazedoniens eine Medaille keine Pflicht. Denn der 17-Jährige startet bei den Junioren, also eine Altersklasse höher. Der Sohn des Bundestrainers Sven Thiele ist der einzige Sachse im deutschen U21-Team.

Die Kadetten-EM mit Rang drei hat Thiele junior abgehakt. "Ich hatte einfach eine Sch...-Auslosung mit meinen beiden stärksten Konkurrenten des Feldes in der Gruppe. Den Sieger der anderen Gruppe, der dann im Finale stand, hatte ich zuvor in anderen Wettkämpfen klar besiegt. Aber das ist egal, ich habe Bronze geholt. Das ist o.k."

Wenn es in Skopje gut läuft, hat Thiele vier bis fünf Fights vor sich. "Ich brauche einen guten Tag und mal Glück mit der Auslosung. Dann könnte ich unter die besten Fünf kommen, vielleicht sogar um Bronze kämpfen. Doch da müsste alles passen", sagt der Freistiler, der in der U21 sogar mit 84 kg noch ein Kilo mehr abspecken muss als zuletzt bei den Kadetten. Thiele ist sich sicher: "Ich bin gut drauf." Auch in der Schule. Die 11. Klasse des Sportgymnasiums habe er gut absolviert.

Doch nach Skopje hat er den absoluten Saisonhöhepunkt noch vor sich: Das ist Ende August die Kadetten-Weltmeisterschaft in Serbien.

Dort wird er nicht der einzige Leipziger sein, weil auch sein erst 16-jähriger KFC-Teamkollege Johann Steinforth (-76 kg) sich für diese Titelkämpfe qualifizierte.

Uwe Neumeister ist stolz auf die hochveranlagten Jungs. "Besonders Erik ist ein Rohdiamant, mit dem wir äußerst sorgsam umgehen müssen", sagt der KFC-Vizepräsident. Der 56-Jährige ist Superoptimist: "Ich glaube sogar daran, dass Erik eine Chance hat, sich für die Olympischen Spiel 2016 zu qualifizieren, wenn er sein positive Entwicklung fortsetzt." Norbert Töpfer

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.07.2013

Norbert Töpfer

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