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Thüringen-Radrundfahrt der Männer fällt 2014 aus - Frauen-Wettbewerb findet statt

Thüringen-Radrundfahrt der Männer fällt 2014 aus - Frauen-Wettbewerb findet statt

Im kommenden Jahr wird es keine Thüringen- Radrundfahrt der Männer geben.  Das bestätigte Uwe Jahr, der Präsident des Thüringer Radsport-Verbandes (TRF), am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

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Die Thüringen Radrundfahrt der Männer findet 2014 nicht statt. Das Rennen der Frauen wird jedoch ausgetragen. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Erfurt. Im Kalender des Radsport-Weltverbandes UCI fehlt die 40. Auflage der Tour, die in den vergangenen Jahren als U23-Rundfahrt jeweils ein Großteil der Weltspitze dieser Altersklasse angezogen hatte.

Dagegen wird die 26. internationale Thüringen-Rundfahrt der Frauen im Juli stattfinden. Für die traditionell zu den weltbesten Veranstaltungen für Straßenfahrerinnen zählende Tour wurden bereits die ersten Verträge mit Etappenorte unterzeichnet. Die Fahrt steht für den 21. bis 27. Juli im Terminkalender. Allerdings gibt es Bemühungen, die Schleife durch vorwiegend Ostthüringen eine Woche früher durchzuführen.

Der Thüringer Radsport-Verband (TRV) hat nach dem angekündigten Rückzug von Manager Jörg Werner mit Unterstützung des Olympiastützpunktes (OSP) und des Landessportbundes (LSB) für das ebenfalls in der Luft hängende Sprintteam um den Welt- und Europameister René Enders ein Paket geschnürt. „Die Verträge liegen unterschriftsreif vor. Ich denke, das wird in den kommenden zwei Wochen passieren“, sagte TRV-Präsident Uwe Jahn.

Inzwischen hat der Verband mit seinen Mitstreitern auch dafür gesorgt, dass ab November am Landesleistungszentrum Erfurt mit dem Neuaufbau eines U 23-Straßenteams begonnen werden kann. „Von den bisherigen Fahrern des Thüringer Energie-Teams ist niemand dabei. Sie haben sich anderen Mannschaften angeschlossen oder ihre Laufbahn beendet. Wir mussten nach dem Rückzug von Jörg Werner bei Null beginnen, haben auch noch keinen Namen fürs Team“, beschrieb Jahn die Situation.

Aus dem bisherigen Team-Hauptsponsor e.on ist das Unternehmen Thüringer Energie geworden, das den Nachwuchs weiter fördern, aber nicht in den Profi-Radsport einsteigen will. Gespräche, ob es eine Zusammenarbeit beim Neuaufbau einer Mannschaft für Bundesliga-Rennen mit derzeit drei Thüringer Nachwuchsfahrern und vier Bewerbern aus anderen Bundesländern geben wird, stehen noch aus. Im Jahr darauf könnten zu den jetzigen Fahrern fünf bis sechs weitere talentierte Fahrer aus dem Erfurter Sportgymnasium nachrücken.

Offen ist auch noch, wie als Ersatz für die Rundfahrt im kommenden Jahr andere Radrennen genutzt werden können. „Ich gehe davon aus, dass eine kleine Variante mit ein, zwei Wettkämpfen um die traditionelle Hainleite-Rundfahrt möglich sind. Allerdings dürfen wir mit den Vorbereitungen nicht mehr lange warten. Sonst läuft uns die Zeit davon“, meint Jahn.

dpa

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