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Thüringen investiert in den Fußball: Erfurt und Jena erhalten moderene Stadien

Thüringen investiert in den Fußball: Erfurt und Jena erhalten moderene Stadien

Aus zwei altehrwürdigen Stadien sollen moderne multifunktionale Veranstaltungsstätten werden. Das Erfurter Steigerwaldstadion und das Ernst-Abbé-Sportfeld sollen bis Ende 2013 modernisiert werden.

Weimar. Insgesamt werden knapp 50 Millionen investiert.

Das gaben Wirtschaftsminister Matthias Machnig sowie die Oberbürgermeister Albrecht Schröter (Jena) und Andreas Bausewein (Erfurt) am Montag in Weimar bekannt, wo sie eine gemeinsame Erklärung zu den Vorhaben unterzeichneten.

„Die modernen Veranstaltungsarenen können touristisch, kulturell und wirtschaftlich, aber auch sportlich genutzt werden“, betonte Machnig. Damit sind auch Pläne zum Bau einer neuen Arena zwischen Erfurt und Jena vom Tisch, die von beiden Fußballclubs genutzt werden sollte. „Ein neues Stadion auf der grünen Wiese wäre teurer gekommen, zumal dann auch noch Kosten für die alten Stadien angefallen wären“, sagte Machnig.

Das Wirtschaftsministerium wird die Umbauten mit bis zu 90 Prozent der Kosten fördern. Das Geld soll aus der Gemeinschaftsaufgabe (GA) zur Wirtschaftsförderung und damit je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln kommen. Die Stadt Erfurt beteiligt sich mit 4,8 Millionen Euro, Jena mit 4 Millionen. Nach dem Umbau sollen das Steigerwaldstadion an 120 Tagen pro Jahr, die Jenaer Arena an 80 bis 90 Tagen mit Veranstaltungen ausgelastet werden.

Beim Umbau werden die Leichtathletik-Anlagen erhalten bleiben. Dazu sollen die Kopftribünen mit Luftkissenfahrzeugen verfahrbar gestaltet werden. Bis Februar kommenden Jahres sollen Vergabe und Planung erledigt sein. Die Umbauarbeiten bei vollem Betrieb sind für den Zeitraum vom März 2012 bis Oktober 2013 geplant. Die Zuschauerkapazität in Erfurt wird sich von 20 000 auf 21 600, in Jena von 13 000 auf 17 200 erhöhen.

Die für die Umbauarbeiten durch das Wirtschaftsministerium zugesagten Fördermittel übertreffen die Gelder des für den Sport zuständigen Sozialministeriums erheblich. Das kann in diesem Jahr nur rund acht Millionen Euro für Neubau oder Rekonstruktion von Sportanlagen vergeben. Davon waren 5,2 Millionen Euro bereits durch Verpflichtungsermächtigungen gebunden. Insgesamt lagen im Freistaat 137 Anmeldungen mit einem Gesamtbedarf von 36 Millionen Euro für die Jahre 2011 bis 2013 vor.

dpa

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