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Thüringer HC will tolle Saison mit Titel krönen

Thüringer HC will tolle Saison mit Titel krönen

Den Optimismus, dass die Bundesliga- Handballerinnen des Thüringer HC aus Erfurt und Bad Langensalza am Samstag den ersten deutschen Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte gewinnen, stellt Cheftrainer Herbert Müller unverhohlen zur Schau.

Erfurt. Gleichzeitig fordert er von seinen Frauen im Rückspiel gegen den Buxtehuder SV aber vollste Konzentration von der ersten Minute an. „Wir werden das Spiel trotz des Fünf-Tore-Polsters so angehen, als stünde es 0:0. Wir wollen das letzte Heimspiel der Saison vor unserem fantastischen Publikum gewinnen. Dass dann auch der erste Meistertitel in einer olympischen Ballsportart für Thüringen nach der Wiedervereinigung herausspringt, ist angenehmer Nebeneffekt“, sagte Müller am Donnerstag.

Der Trainer, der mit dem 1. FC Nürnberg schon dreimal Meister war, hat im Kreis der Spielerinnen erhöhte Spannung wahrgenommen. Die Gespräche drehten sich vorwiegend darum, wie man den Titel sichern kann. „Wir müssen von Beginn an vorlegen. Wenn wir versuchen würden, das Ergebnis zu verwalten, wäre das der größte Fehler“, schätzte Müller ein.

Voraussichtlich wird am Samstag verletzungsbedingt Petra Popluharova fehlen. Das Mittwoch-Training musste auch Kapitänin Kerstin Wohlbold wegen einer Zerrung im Brustbereich abbrechen. „Ich hoffe, sie kann spielen. Wir müssen aber jede Situation annehmen: Visier runter und durch“, forderte Müller. Mit dem Titel hätte er gleich im ersten Jahr seines vorerst auf drei Jahre angelegten Engagements beim THC das Meister-Ziel erreicht. „Wir wollen uns auf Dauer in der deutschen Spitze festsetzen“, kündigte er an.

Die Salza-Halle in Bad Langensalza ist ausverkauft. Für Interessenten bietet der Verein Public Viewing in einer Nebenhalle an. Auch das Medieninteresse ist riesig. Allein sechs Fernseh- Stationen und mehr als 30 Journalisten haben sich angemeldet. Der Anpfiff wird um zehn Minuten auf 15.10 Uhr verschoben, weil das MDR-Fernsehen die zweite Halbzeit live übertragen will. Nach der Partie wird es im Rahmen eines Familienfestes eine große Präsentation der Mannschaft und die Verabschiedung der Spielerinnen geben, die den Verein verlassen.

Wenn die THC-Frauen die Nervenbelastung des zweiten Endspiels bestehen und den Meisterpokal gewinnen, hat der Cheftrainer eine intensive Feier angekündigt. Wenn ihm dabei im Gewühl mit den Spielerinnen - wie einst in Nürnberg - erneut ein Zahn verloren gehen würde, wäre das auch nicht so schlimm. „Unser Präsident Karsten Döring ist ja Zahnarzt“, scherzte Müller.

dpa

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