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Torwart-Kongress die kommenden drei Jahre in Leipzig

Torwart-Kongress die kommenden drei Jahre in Leipzig

Der Internationale Torwart-Kongress unter Leitung von Bundestorwarttrainer Andreas Köpke soll auch in den kommenden drei Jahren in Leipzig stattfinden. Initiator Sven Kühn begründete das am Sonntag am Rande der diesjährigen Veranstaltung in der Messestadt mit einer geplanten intensiveren Zusammenarbeit mit der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

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DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke mit dem gebürtigen Leipziger René Adler. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. „Wir brauchen einen wissenschaftlichen Ansatz, um die Ausbildung für Torwart-Trainer zu verbessern“, sagte Kühn.

Dabei gilt Deutschland bereits als Land der Torhüter. In nahezu allen Sportarten produzieren die deutschen Sportverbände seit Jahren Weltklasse-Torhüter. Dabei wurde die Ausbildung für spezialisierte Trainer über Jahre vernachlässigt. Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) dauert sie gerade mal eine Woche und 40 Lerneinheiten. „Dabei haben sich die Anforderungen an den Torwart in den letzten Jahren extrem verändert, vor allem fußballerisch, es ist alles viel komplexer geworden“, sagt der ehemalige Nationaltorhüter Köpke.

Er testete schließlich 2008 in Zusammenarbeit mit Kühn einen Fachaustausch in Nürnberg. Ehemalige Größen wie Jean-Marie Pfaff, Jens Lehmann, Lutz Pfannenstiel, Jörg Stiel oder der kürzlich verstorbene Bert Trautmann berichten aus ihrer aktiven Zeit, aktuelle Torwart-Trainer von Fußball-Bundesligisten stellten ihre Konzepte vor. Darüber hinaus wurden beim Torwart-Kongress auch andere moderne Aspekte des Fußballs diskutiert: Kunstrasenplätze, Ballmaschinen und die Torlinientechnik.

Auch der mögliche Einfluss von anderen Sportarten soll diskutiert werden. Kühn vergleicht etwa das Absprungverhalten von Torhütern mit dem von Volleyballern. Nun soll die Sportwissenschaft der Uni Leipzig helfen. Der Dekan Professor Martin Busse sieht bei der pädagogischen und psychologischen Ausbildung viel Potenzial. „In vielen Fachbüchern fehlen zudem noch analytische Aspekte. Viele Testverfahren sind erbärmlich“, so Busse. Deshalb entwickelt er seit einem Jahr eine spezifische Leistungsdiagnostik, die auch Vergleiche mit Torhütern anderer Sportarten ermöglichen sollen.

dpa

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